Auf Qualität achten und Vorteile nutzen

Voll automatisierte LED Herstellung in Deutschland

Auf Qualität achten und Vorteile nutzen

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Das Leistungspotenzial von LEDs ist gewaltig und die Entwicklung neuer noch leistungsfähigerer Systeme schreitet schnell voran. Dieses Potenzial kann nur nutzen, wer die technischen Ansprüche dieser Beleuchtungstechnik berücksichtigt. Doch unter dem rasch wachsenden Markt bieten auch weniger sachkundige Hersteller die Leuchtquellen an. Hier gilt es, beim Kauf die Augen offen zu halten und besonders auf die Qualität zu achten.
Eine der Kernkompetenzen von LM Electronic in Sigmarszell ist die Herstellung zukunftsweisender LED-Technologie für ein breites Spektrum von Anwendungsmöglichkeiten. Hier setzt man auf Schlüsseltechnologien und produziert schnell, effizient und voll automatisiert auf modernsten Fertigungsanlagen standardisierte Leiterplatten sowie flexible elektronische Baugruppen.
Ein Licht – unendliche Möglichkeiten
Keine andere Leuchte kann es mit der Effizienz einer Leuchtdiode aufnehmen. Experten schätzen, dass bereits heute durch den Einsatz von Leuchtdioden weltweit bis zu 30 % an Energie gespart werden könnte. Ein unschlagbares Ergebnis wenn man bedenkt, dass rund ein Fünftel des weltweit erzeugten Stroms für künstliches Licht benötigt wird. Ein weiterer Vorteil der LED-Technik liegt in ihrem Einsatz. Sie ist an Orten einsetzbar, bei denen andere Leuchten z. B. aus Brandschutzgründen dagegen sprechen. Auch weist sie beste Wirtschaftlichkeit bei geringem Wartungsaufwand, lange Lebensdauer sowie hohe Effizienz auf. LEDs entwickeln wenig Wärme und geben keine IR- oder UV-Strahlung ab, sie sind unempfindlich gegenüber Erschütterungen, geben ab der ersten Sekunde volles Licht und sind zudem umweltfreundlich. Denn es sind weder Blei noch Quecksilber darin enthalten, durch ihre Sparsamkeit sinkt die CO2-Belastung des Klimas deutlich. Ausschlaggebende Vorteile, welche diese Technologie zu einem expandierenden Bereich macht. Doch ist LED nicht gleich LED und kann sich in der Qualität immens unterscheiden. So gehört zu den Qualitätsmerkmalen einer LED neben einem guten Thermomanagement und konstantem Stromfluss in gleicher Weise auch ein korrektes Binning. Manfred Fink, Gründer und Inhaber von LM Electronic kennt den Markt sehr genau und weiß wovon er spricht: „Wir haben Kunden, die großen Wert darauf legen zu wissen, was sie erhalten. Dabei geht es vor allen Dingen auch um die richtige Lichtfarbe und dass sie bei einem Wiederholauftrag wieder exakt dieselbe erhalten. Genau das können wir unter anderem unseren Kunden garantieren.“ Geliefert wird überall dorthin, wo professionelles Licht und „nicht von der Stange“ ein Thema sind.
Fertigung in neuer Dimension
Der elektronische Baugruppenprofi aus Sigmarszell bietet seit 1988 fachliches Know-how und hat sich aufgrund der besonderen Komplexität von elektronischen Baugruppen kontinuierlich weiterentwickelt. Spezialisiert auf die Fertigung von SMD-Platinen konnte durch die Investition in eine Reel-to-Reel-Anlage die Bestückung um flexible Schaltungen im Endlosformat bzw. in Überlängen erweitert werden. Des Weiteren versteht sich der Baugruppenhersteller auch auf die Bestückung von flexiblem Material im Panel-Format und ist nun ebenso in der Lage, starre Leiterplatten bis zu 1.20 Meter Länge zu verarbeiten. Manfred Fink verdeutlicht: „Unsere Rolle-zu-Rolle-Linie ist so konzipiert, dass wir heute Folien von 95 mm bis 500 mm Breite verarbeiten können. Vorher waren wir auf 100 mm beschränkt. Dies bedeutet für uns und unsere Kunden ein Quantensprung, da sich unsere Fertigungskapazität um den Faktor 15 erhöht hat.“ Nicht zu vergessen der Lötprozess: War man in der Fertigung von Sigmarszell vorher auf 200 mm Breite zu löten beschränkt, so hat sich dies nun auf das dreifache, nämlich 600 mm, erhöht – eine Spezialanfertigung von Rehm Thermal Systems. Das System garantiert während des Reflowprozess durch eine bewegliche Prozesskammer kontinuierliche thermische Bedingungen für beste Lötergebnisse. Das Ausgangsmaterial zur LED-Fertigung befindet sich auf einer Folienrolle, welche abgerollt in der 14 Meter langen SMD-Produktionslinie bearbeitet, und als fertiges Produkt am Ende wieder aufgerollt wird. Ein Konfektioniermodul sorgt für eine zusätzliche Qualitätsprüfung. Die Linie besteht aus dem Rolle-zu-Rolle-Lotpastendrucker, dem Rolle-zu-Rolle-Bestückungs- und Lötsystem sowie einem Schneideplotter. Manfred Fink weiter: „Wir sind sehr flexibel bei unseren Losgrößen und können nahezu alles realisieren, was LED-Technik angeht. Mit der neuen Linie sind wir in der Lage, endlose Folie doppelseitig zu bestücken. Das heißt, das was wir vorher teilweise manuell produzieren mussten lässt sich nun in zwei Prozessen mit der Maschine bestücken. Dies erhöht neben der Schnelligkeit auch die Genauigkeit, in anderen Worten: mehr Kapazität in Verbindung mit erhöhter Qualität.“
Baugruppenprofi mit Know-how
Das Unternehmen fertigt mit derzeit 25 Mitarbeitern auf einer Produktionsfläche von knapp 2.000 m². Dabei unterstützt man in jedem Prozessschritt, von der Entwicklung über das Engineering bis zur Fertigung kompletter flexibler elektronischer Baugruppen. Die Beschaffung von Komponenten, die SMD-Bestückung sowie Tests und Prüfungen der bestückten Platinen gehören ins Repertoire, um Spitzenqualität aus einer Hand, inklusive kompletter Gerätemontage und Versand an die Endkunden bieten zu können.
Im Schablonendrucker sorgen zwei in einem Kameragehäuse integrierte CCD-Sensoren mit Blickrichtung nach unten und oben für höchste Bildqualität. Teile des Layouts können zur Lagekorrektur genutzt werden, so dass es keine Einschränkungen bezüglich Geometrie der Referenzmarken gibt. Einer der Drucker ist in der Lage, Longboards bis 1.220 mm x 800 mm zu verarbeiten.
Herzstück in der Bestückung sind die Hochleistungsbestücker, teilweise mit 6-fach Bestückkopf sowie hochauflösendem Multi-Nozzle-Laseralignment-System ausgerüstet. Elektrisch angetriebene Feeder sorgen für präzise Platzierung und minimieren den Bauteilverlust. 160 verschiedene Rollen in jeder der fünf Linien ermöglichen das Handling eines großzügigen Bauteilspektrums. Große Boards stellen durch die maximale Leiterplattengröße von 1.220 mm Länge und 560 mm Breite kein Problem dar.
Die Konvektionslötanlage ist speziell für Reflowlöten unter Luft oder Stickstoff sowie das Aushärten von SMD-Klebern konzipiert. Mittels einer Zirkulationstechnik können mit Hilfe der Zwangskonvektion optimale Lötergebnisse erzielt werden. So steht einem sicheren und zuverlässigen Löten für das komplette Bauteilspektrum nichts mehr im Wege. Das extrem energiesparende Dampfphasenlöt-Verfahren ist für jede Art von SMD-Komponenten und Trägermaterialien bestens geeignet und gilt als schonend und zuverlässig. Alle Baugruppen sind ohne kompliziertes Erstellen von Temperaturprofilen verarbeitbar. Eine achsengesteuerte Wellenlötanlage steht als Einzelplatz bereit. Durch Wechselmöglichkeit der Tiegel ist sowohl bleifrei als auch bleihaltige Lötung machbar, durch Tausch der Lötmodule steht neben Wellen- auch Selektivlöten im Angebot.
Ein Twin-AOI-System bewährt sich für die automatische Leiterplattenprüfung in der Endkontrolle. Hier garantieren hochauflösende Kameras für maximale Präzision und Prüftiefe, deren Twin-Anordnung realisiert kurze Taktzeiten durch eine gezielte Prüfung von Top- und Bottomseite.
Um stabile und leistungsfähige Baugruppen zu erhalten nutzt das Unternehmen modernste Verguss- Fertigungstechnologien. Die verwendeten Materialien bieten ausreichend Schutz vor Säuren, Lösemitteln sowie hohen Temperaturschwankungen. Ein- oder Mehrkomponentenmaterial wird dazu mit einem 3-Achsen-Linearroboter verarbeitet. Ein Wechseltisch deckt Serienbedarf ab und kann auch großflächige Produkte einfach verarbeiten. Kleber oder Dichtungsmasse wird präzise aufgetragen, die Anlagen- und Prozessregelung erfolgt mit moderner Sensorik und Aktorik.
Ob Großserien oder kleinere Stückzahlen, das Unternehmen ist durch seine innovative Anlagen und Verfahren jederzeit in der Lage, schnell, kostengünstig und qualitätshoch an seine Kunden liefern. (dj)
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