EMS-Dienstleister stellt sich auf den digitalen Wandel ein

Intelligente Fertigung: Joint Development Manufacturing

EMS-Dienstleister stellt sich auf den digitalen Wandel ein

Limtronik betreibt die Smart Electronic Factory, eine Forschungs- und Entwicklungsumgebung für Industrie 4.0-Anwendungen. Foto: Limtronik
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Die Digitalisierung hält kontinuierlich Einzug in die Fabrikhallen. Oftmals wird sie hier mit der Beherrschung von Big Data gleichgesetzt. Die digitale Transformation in der Produktion ist jedoch weit mehr als nur die Sammlung von Informationen aus Maschinen und Anlagen. Immer wichtiger wird hier auch die Auswertung und Zurverfügungstellung von Daten. Die Limtronik GmbH ist ein Leuchtturmbeispiel, wie der digitale Wandel funktioniert. Das Unternehmen betreibt die Smart Electronic Factory – eine Forschungs- und Entwicklungsumgebung für Industrie 4.0-Anwendungen. Dazu verfügt die Fabrik über gut ausgebaute „Datenautobahnen“ und intelligente Vernetzung.

Das Unternehmen ist Experte für Electronic Manufacturing Services (EMS) und Joint Development Manufacturing (JDM)-Partner. Dies bedeutet, das Unternehmen unterstützt Kunden neben der Fertigung von elektronischen Baugruppen und maßgeschneiderten Systemen auch bei der Produktentwicklung. Dadurch entsteht eine entscheidende Kapazitätenentlastung auf Seiten des jeweiligen Partners.
Vernetzte Prozesse für eine schlanke und automatisierte Produktion
Als ehemaliger Zulieferbetrieb für Telekommunikationsunternehmen spielten bereits vor vielen Jahren moderne IT-Prozesse und Digitalisierung eine wichtige Rolle im Unternehmen. Am Firmenstandort in Limburg an der Lahn entwickelten und bauten die Experten unter anderem Anschlusseinheiten für Glasfasertechnologie. Bereits zu Beginn der 90er Jahre erkannte das Unternehmen, dass in der Zukunft die Übertragung von Daten existenziell sein wird.
„Dies waren die ersten Schritte in das digitale Zeitalter. Heute sind unsere Geschäfts- und Produktionsabläufe grundlegend verändert. Computer und digitale Prozesse sind fester Bestandteil unseres Arbeitsalltags. Und die Fertigung wird zunehmend automatisiert und selbstoptimiert“, erklärt Geschäftsführer Gerd Ohl. „Dazu haben wir unsere Anlagen entsprechend vernetzt. Wir betreiben Datamining und werten die aus der Fertigung resultierenden Daten aktuell aus, um Fehlerhäufigkeiten rechtzeitig zu erkennen und Fehler im Idealfall vor ihrer Entstehung durch Prozessoptimierungen zu vermeiden. Der nächste große Schritt in unserem Haus wird der Einsatz kollaborierender Robotersysteme sein. Das Projekt befindet sich derzeit in der Startphase“, fährt Gerd Ohl fort. Diese angestrebten Prozessoptimierungen werden rentabel, wenn in der laufenden Produktion keine Fehler entstehen.
Eine weitere Herausforderung ist die Bewältigung des Datenvolumens: Ein Erfolgsfaktor für die Zukunft wird sein, die richtigen Daten zur richtigen Zeit zur Verfügung zu stellen. All diese Zielsetzungen und Herausforderungen erprobt und treibt das Unternehmen mit seinem Projekt „Smart Electronic Factory“ voran. Hierbei handelt es sich um eine Forschungs- und Entwicklungsplattform des SEF Smart Electronic Factory e.V. Der Verein entwickelt Lösungen, die KMU und Konzernen den Weg in die digitale Zukunft ebnen.
Diese intelligente Fertigung stellt neben aktuell eingeführten ersten Lean Production-Maßnahmen einen wichtigen Baustein des Konzeptes „Limtronik/SEF 2020“ dar. Die Agenda beinhaltet für die nächsten Jahre definierte Digitalisierungs-Projekte, an denen bereits gearbeitet wird. Aktuell priorisiert das Unternehmen den Einsatz von KO-BOT’s in der Produktion. Im Zuge dieser Agenda kombiniert das Unternehmen Lean Management-Prozesse mit smarten Technologien und Abläufen – die Voraussetzungen für eine Zukunft in der Industrie 4.0. Mit diesem Konzept gehört das Unternehmen zu den Vorreitern der intelligenten Elektronikfabriken in Deutschland.
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