Kundengewinnung resultiert in Produktionsumbau

Unternehmensmeldung

Kundengewinnung resultiert in Produktionsumbau

Kundengewinnung
Bei High Q Electronic war eine Umstrukturierung notwendig. Foto: High Q Electronic
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Die Zeit „zwischen den Jahren“ wird von vielen Unternehmen für die alljährliche Inventur oder für die strategische Ausrichtung für das Folgejahr genutzt. Ebenso bei der High Q Electronic Service GmbH in München. Hier rückten allerdings für die Jahresausrichtung die Handwerker an. 2016 war ein erfolgreiches Jahr für das Münchner EMS-Unternehmen. Neben einer Umsatzsteigerung konnten wichtige Neukunden gewonnen werden. „Wir haben in den letzten Jahren verstärkt unsere Kompetenzen, unser Know-how und unseren Qualitätsgedanken in den Markt kommuniziert. Daher war es nur eine Frage der Zeit, bis größere Unternehmen auf uns aufmerksam wurden. Ebenso haben unsere vertrieblichen Aktivitäten zugenommen, “ erklärt die Marketingverantwortliche, Julia Hacklinger.
„Durch diese Maßnahmen und den daraus resultierenden Gewinn von Neukunden hat sich schlussendlich unsere Kundenstruktur verändert“, stellt Markus Granzer, einer der beiden Geschäftsführer des Unternehmens fest. Neben kleinen- und mittelständischen Kunden konnten im abgelaufenen Geschäftsjahr auch global agierende Großunternehmen und Konzerne als Kunden gewonnen werden. „Die Zusammenarbeit mit solchen Kunden erfordert allerdings eine andere Fertigungsstruktur“, so Granzer.
Auf Grund dessen war ein Umbau der Produktion notwendig. „Wir möchten natürlich unsere kleinen und mittelständischen Kunden weiterhin hervorragend bedienen, denn ihnen verdanken wir den Erfolg der vergangen Jahre. Aber wir wollen auch für große Neukunden attraktiv sein. Daher müssen wir einen Spagat vornehmen: Kleine Stückzahlen mit vielen Produktwechseln auf der einen Seite und große Stückzahlen auf der anderen Seite. Unser Materialfluss muss auf Grund dessen optimiert werden, denn wir müssen nun auch mehr Produkte in der gleichen Zeit in gleichbleibender Qualität fertigen“, bestätigt Granzer.
Deshalb wurde die gesamte SMT-Fertigung, inklusive der Lötprozesse neu strukturiert und aufgebaut. Da Produktwechsel immer noch häufig vorgenommen werden, wurde an der Stand-alone-Fertigung weiter festgehalten. Die Geschäftsleitung des Unternehmens geht auf Grund der Neuausrichtung der Produktion von einer signifikanten Zeitersparnis aus. Des Weiteren wurde auch in neue Hardware investiert. Für einen optimierten Materialfluss wurde in ein weiteres Lagersystem und in weitere Feeder für die Bestückungsautomaten investiert. Auch wurden die Handarbeitsplätze mit Mikroskopen ausgestattet, um eine sofortige Qualitätskontrolle an jedem Arbeitsplatz zu ermöglichen. „Wir sind uns sicher, dass wir auf Grund dieser Maßnahmen und trotz eines veränderten Kundenstammes, alle unsere Kunden weiter optimal bedienen können“, freut sich Granzer.
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