Generator erzeugt benötigten Stickstoff

Bleifreies Löten

Der Stickstoffgenerator SN 1750
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In der Elektronikindustrie wird zum 01.07.2006 die EU-Richtlinie RoHS und WEEE (Stoffverbotsrichtlinie) in Kraft treten, und das bleifreie Löten weitgehend im Lötprozess zur Pflicht. Bleifreie Lote bedürfen einer erhöhten Bearbeitungstemperatur, welche zu deutlich höheren Oxidationen führt. Eine Schutzgasatmosphäre aus N2 reduziert die Oxidation, und führt so zu einfacheren Prozessen und besserer Lötqualität.

Inmatec, Herrsching

Durch seine Eigenschaft nicht reaktiv, farblos und ungiftig zu sein, ist Stickstoff ein äußerst nützliches Industriegas für die Anwendung bei vielen Verfahren. Normalerweise wird Stickstoff auf Grund seiner Fähigkeiten, die Qualität eines Produktes zu erhalten und zu verbessern, als Schutzgas in verschiedenen Prozessen eingesetzt. Doch wie wird im Augenblick Stickstoff genutzt, bzw. wie wird Stickstoff logistisch dem Verbraucher zugänglich gemacht?
Derzeit wird Stickstoff in Flaschen, Flaschenbündeln oder aus einem Tank angeboten. Dies ist jedoch nicht mehr zeitgemäß. Die mittlerweile seit über 20 Jahren bekannte Technologie, Stickstoff mit einer Reinheit bis zu 99,999% (5.0) durch hauseigene Druckluft zu produzieren, löst durch ihre extrem schnelle Amortisation von nur einem Jahr die logistisch aufwändige Versorgung mit Gasflaschen oder aus Tankanlagen ab. Eine Alternative zur herkömmlichen Versorgung mit Stickstoffflaschen, Stickstoff aus Bündeln oder oftmals überdimensionierten und mit unnötig hoher Reinheit liefernden Tankanlagen, ist die Produktion von Stickstoff direkt vor Ort durch einen Stickstoffgenerator.
Wie funktioniert das?
Der Stickstoffgenerator wird mit ganz normaler Druckluft, wie sie in fast jedem Unternehmen vorhanden ist, gespeist. Vorgeschaltete Filtereinheiten reinigen die ankommende Druckluft.
Die Technologie, die zur Versorgung mit einem kontinuierlichen Stickstoffstrom von hochreiner bis ultrareiner Qualität verbunden ist, heißt Druckwechseladsorption (PSA). Diese Technologie benutzt zwei Molekularsiebbetten aus speziellem Kohlenstoff (CMS), um Sauerstoff und Kohlendioxidmoleküle aus der Druckluft zu entfernen. Die beiden Siebe schalten abwechselnd vom Filtermodus in den Regenerationsmodus, um einen kontinuierlichen Stickstoffstrom zu gewährleisten.
Der Stickstoffbedarf in den meisten Betrieben ist jedoch nicht konstant. Bei unterschiedlichen, anwendungsspezifischen Reinheiten schwankt der Bedarf zwischen wenigen Litern pro Tag und sehr großen Volumenströmen pro Stunde. Die Stickstoffgeneratoren liefern zwischen 0,2 bis 800 Nm³/h mit einem Reinheitsgrad von 95 bis 99,999%. Mit Hilfe der „betriebseigenen Luftzerlegungsanlage“ ist Stickstoff in gleich bleibend hoher Qualität und dauerhaft verfügbar. Die Stickstoffgeneratoren sind einfach zu bedienen, brauchen wenig Platz und die Betriebskosten sind sehr gering. Eine Wand oder Bodenaufstellung ist möglich. Nur durch Anschluss an die Druckluftleitung und durch Öffnen des Ventils zum Stickstoffgenerator beginnt die eigene Luftzerlegungsanlage Stickstoff zu produzieren. Eingebaute Filter garantieren, dass die eingehende Druckluft konstant gute Qualität liefert.
Vorteile des Generators
Im Vergleich zu den bisher üblichen Gasflaschen, Bündeln oder Tankanlagen sind die Vorteile für den Anwender beachtlich:
  • konstant hohe Qualität des Stickstoffs,
  • auf Dauer gesicherte Verfügbarkeit,
  • geringe Installationskosten,
  • minimale Betriebskosten,
  • sicherer und einfacher Betrieb,
  • sämtliche Handling-Kosten im Umgang mit Gasflaschen oder Bündeln entfallen,
  • keine Sicherheitsrisiken im Umgang mit Flaschen.
Im Vergleich zur Stickstoffgasflasche ergibt sich bei den Kosten für den durch Generator erzeugten Stickstoff eine Einsparung um bis zu 80%.
Durch den Einsatz der Stickstoffgeneratoren können überall dort die Gasflasche oder Bündel ersetzt werden, wo Stickstoff benötigt wird. Ob als Schutzgas oder als Prozessgas, das Anwendungspotenzial ist nahezu unerschöpflich. Mit dem Stickstoffgenerator steht dem Anwender eine einfache und sicherere Stickstoffquelle zur Verfügung, die er selbst betreiben kann.
EPP 430
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