Im Gespräch mit François Amblard, CEO von Vi Technology

Innovative Inspektionstechnologie

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Vi Technology ist weltweiter Lieferant für ein breites Spektrum an innovativen AOI-Lösungen für eine Vielzahl von Anwendungen der Industrie. Neben Design und Herstellung wird ein weltweiter Support für Hard- und Software in der SMD-Bestückung, Eingangsinspektion sowie Fertigungsprozesskontrolle garantiert. Das Handeln des Unternehmens fokussiert auf innova- tive Technologien, die der Marktentwicklung folgen, um den Kunden einen Mehrwert zu verschaffen. Die Systeme versprechen bei hoher Geschwindigkeit die beste Qualität, um den Return-on-Investment zu maximieren sowie die Kosten in einer Produk- tion zu minimieren. Als Aussteller der produc- tronica in München war es möglich, mit dem CEO des Unternehmens, François Amblard, direkt vor Ort zu sprechen.

Herr Amblard, wären Sie so freundlich und könnten uns zur Einführung ein paar Worte über das Unternehmen selbst berichten?

Vi Technology ist nun seit mehr als 15 Jahre im Business und hat seinen Fokus zu 100 % auf Inspektion im SMT-Bereich. Mit derzeit 120 Mitarbeitern liefern wir weltweit innovative AOI-Lösungen, vom Equipment bis zur zukunftsweisenden Software. Unser Hauptsitz mit der Entwicklung befindet sich im französischen St Egrève nahe Grenoble und es gibt Niederlassungen in Amerika, Singapur sowie China. Des Weiteren arbeiten wir mit einem ausgekügelten Netzwerk an qualifizierten Agenturen und Distributoren in Amerika, dem asiatisch-pazifischem Raum, Afrika sowie Europa. Dies stellt sicher, dass wir auch schnellstmöglich über jegliche Themen unterrichtet sind und dementsprechend reagieren können. Unter unseren zahlreichen Kunden finden sich Marktführer aus der Automobilelektronik, Leiterplattenentwicklung sowie -herstellung und Handyindustrie. Unser Ziel ist es, unsere Kunden jederzeit weltweit bestens zu bedienen und zu unterstützen.
Und wie behauptet das Unternehmen seine Stellung im Markt der Inspektionstechnologie, wo doch einige Mitbewerber zu finden sind?
Alle Unternehmen in der SMT-Branche verwenden wohl ein Bestücksystem, jedoch nicht alle bereits Inspektionssysteme. Insofern sehen wir da noch viel Potenzial, wenn der erkennbare Trend hält, was er verspricht. Wir haben uns bestens gerüstet und vor ca. 3 Jahren begonnen, ein großes Augenmerk auf Forschung und Entwicklung zu legen. Mittlerweile arbeiten bei uns 54 Mitarbeiter nur in dieser Abteilung, denn der Markt der Inspektion hat viele Mitbewerber. Und da gilt es, stets einen Schritt voraus zu sein. Die Kunden wollen ein einfaches Inspektionssystem, dennoch intelligent und mit automatischen Prozessen. Das ist der Grund, warum bei uns 54 Mitarbeiter ausschließlich dafür arbeiten, Systeme mit möglichst hoher Performance und Leistung zu entwickeln. Denn das ist der Mehrwert, der unseren Kunden dann zugute kommt. Wir stecken unsere Kräfte darin, immer einen Schritt, unter Berücksichtigung künftiger Anforderungen, voraus zu sein. Unter so vielen Herstellern von Inspektionssystemen ist es einfach notwendig, sich mit großen Innovationen klar abzuheben. Und daran arbeiten wir.
Sie sprechen von großen Innovationen. Können Sie uns das näher definieren? Haben Sie aktuell neue Produkte zur Messe mitgebracht?
Aktuell zur productronica haben wir ein wesentlich verbessertes System entwickelt und präsentieren neu die 2K-, 5K- und 7K Spectro-Serie, die nicht nur einfach zu programmieren ist, sondern mittels einer farbigen Kamera ein sehr gutes Bild dem Anwender liefert. Die Klassifizierung eines Fehlers ist damit wesentlich einfacher und wir haben eine bessere Inspektionsleistung. Und natürlich macht es die Kombination der neuen Features. Unsere Maschinen sind darauf getrimmt, anstatt eine Pseudofehlerrate nach oben zu treiben, den wirklichen Fehler zu detektieren. Ein weiterer wichtiger Schritt Richtung Null-Fehler-Produktion. Daneben spielen natürlich auch die Kosten eine bedeutende Rolle, denn die Marktpreise von Inspektionssystemen sind aufgrund der zahlreichen Anbieter stark gefallen. Wir sind heute in der Lage, sehr kosteneffektive Systeme an unsere Kunden zu liefern, was durchaus auch an unseren vielen Jahren Erfahrung in dieser Branche liegt.
Wie schätzen Sie das Jahr 2011 ein? Können Sie eine Aussage darüber machen, ob es für das Unternehmen erfolgreich war?
Wir haben unser Business in die vier bzw. fünf Bereiche Industrie, Mobile, Consumer/Computer, Automotive und Telekommunikation eingeteilt. Während wir in Europa hauptsächlich an die Medizin- und Automotiveindustrie verkaufen, liegt der Schwerpunkt in Asien stark auf Mobile und Consumer. Wir hatten in 2011 ein absolutes Rekordjahr in Europa, speziell in Deutschland, denn hier sind die Anforderungen, getrieben durch die Medizin- und Automobilbranche, äußerst hoch. Die Stärken von Vi Technology zeigen sich im Industriebereich, wo sehr hohe Qualität produziert werden muss. Hilfreich ist dabei natürlich auch unsere Kooperation mit smartTec, zu denen wir eine starke Partnerschaft mit sehr viel Vertrauen pflegen. Seit 1998 arbeiten wir nicht nur eng, sondern auch freundschaftlich zusammen, so dass nicht nur unsere Kunden, sondern wir alle davon profitieren können. In Asien konnten wir dagegen in den vergangenen zwei Quartalen eine etwas langsamer verlaufende Entwicklung erkennen, doch da spielen viel die Nachwirkungen des Tsunami in Japan sowie der folgenden Überflutung in Thailand mit. Da wird es wohl eher Null auf Null aufgehen.
Herr Amblard, gibt es Ihrer Ansicht nach bestimmte Trends auf dem Markt der Inspektionstechnologie zu erkennen? Wenn ja, in welche Richtung gehen diese?
Haben früher nur große Unternehmen in Inspektionssysteme investiert, ist jetzt klar der Trend zu erkennen, dass sich auch der Mittelstand zunehmend mit diesem Thema beschäftigt. Eine Situation, die durch hohe Anfoderungen des Marktes getrieben sind. Auch spielt natürlich hier das Wachstum der EMS-Branche eine Rolle, da OEMs doch zunehmend die einen oder anderen Prozesse auslagern. Und speziell hier gehören Traceability und höchste Fehlerabdeckung zu einer der Grundvoraussetzungen. Wir sind in der Lage, jegliche Wünsche nach hoher Qualität, bei wenig Volumen und hohem Rüstwechsel oder auch Großserienfertigung, zu erfüllen.
Und noch eine abschließende Frage: Hat das Unternehmen Pläne für die Zukunft?
Wir sind bestrebt, unsere Systeme weiter zu verbessern. Verbessern in die Richtung extrem einfacher Nutzung inklusive Programmierung, immer mit Blick auf eine Null-Fehler-Produktion. Und darauf sind wir bestens vorbereitet, denn das Unternehmen investiert heute schon bereits mehr als 6 Mio. Dollar im Jahr in die Entwicklung innovativer Inspektionslösungen für die SMT-Produktion. (dj)
Herr Amblard, danke für die Zeit, die Sie sich für uns genommen haben.
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