Reinigungstücher rund um den Fertigungsprozess

Optimal sauber

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Verunreinigungen im gesamten Produktions- und Montageprozess, hervorgerufen durch ungeeignete Reinigungsutensilien können eine der Ursachen für erhebliche Ausschussraten sein. In einer Zeit, in der Schnelligkeit, Zuverlässigkeit und Flexibilität gefordert sind, sollte dem komplexen Thema der Reinigung während des gesamten Fertigungsprozesses ein höherer Stellenwert beigemessen werden.

Vliesstoff Kasper, Mönchengladbach

Auf diesem Gebiet hat sich Vliesstoff Kasper GmbH durch eine langjährige Erfahrung in der Konfektion und im Handel mit Vliesstoffen einen Namen gemacht. Ob es um Reinigungstücher für den normalen Reinigungsbedarf, für die Elektronik- und Druckindustrie oder gar zum Einsatz im Reinraum geht, das Mönchengladbacher Unternehmen ist ein Spezialist in Sachen Reinigung.
All about Cleaning
Reinigungstücher werden in den verschiedensten Formen im Fertigungsprozess eingesetzt. Die gängigsten Varianten sind: Rolle auf Bodenständer, lose Tücher vom Stapel, Reinigungsrollen speziell für Siebdrucker, vorgetränkte Reinigungstücher aus der Spenderbox oder auf Kundenwunsch angefertigte Sonderzuschnitte. Unterm Strich haben sie nur einen Zweck zu erfüllen, einen möglichst hohen Grad an Reinheit zu schaffen. Gleich für welche Darreichungsform man sich entscheidet, Priorität hat die Wahl des geeigneten Reinigungstuches. Ein dem Anwendungsbereich angemessenes und angepasstes Reinigungstuch kann erheblich dazu beitragen die Qualität des Endproduktes zu steigern und Kosten zu verringern.
Um das optimale Reinigungstuch zu finden sollten im Vorfeld die fünf W-Fragen beantwortet werden. Was muss gereinigt werden, ist es Glas, Keramik oder sind es Leiterplatten. Um welche Art der Verschmutzung handelt es sich, denn Pasten sind anders zu entfernen als beispielsweise Flussmittel. Womit soll gereinigt werden, sind Chemikalien notwendig oder reichen für eine effektive Reinigung auch trockene Tücher. Wo und wie sollen Verunreinigungen entfernt werden. Eine manuelle Reinigung stellt andere Anforderungen an ein Reinigungstuch als ein automatischer Reinigungsprozess. Die Aussage „Optimale Reinigung ist eine Frage des richtigen Tuches“ gewinnt enorm an Bedeutung.
So finden beispielsweise Putztücher mit langen Fasern und einer speziellen Art der Einbindung ihren bevorzugten Einsatz im Reinraum, war unlängst während eines Vortrages in Dresden von Michael Kasper zu hören. Insofern ist auch bei der Reinigung eine ganz individuelle Auswahl passend zum Prozess notwendig, denn Reinigungstuch ist nicht gleich Reinigungstuch und die Anforderungen daran sind hoch. Neben den Qualitätsmerkmalen Lösungsmittelbeständigkeit, geringe Partikelabgabe, hohe Saugfähigkeit, Reißfestigkeit im trockenen und nassen Zustand, konstante Sauggeschwindigkeit und Luftdurchlässigkeit soll ein Putztuch auch noch einen textilen Charakter behalten. Aufgrund der immer weiter fortschreitenden Globalisierung muss eine weltweite Verfügbarkeit gewährleistet sein.
Putztuch ist nicht gleich Putztuch
Beim Reinigungsprozess können die unterschiedlichsten Faktoren in hohem Maße das Ergebnis beeinflussen. Um ein optimales Reinigungsergebnis zu erzielen, müssen z.B. die Beschaffenheit der zu reinigenden Oberfläche und das Reinigungstuch aufeinander abgestimmt werden. Hierbei spielen die Struktur des Tuches, das Flächengewicht, die Faserart und die Faserlänge, das Mischungsverhältnis der Faserarten und die Art der Faserverbindung eine entscheidende Rolle. Jeder einzelne Faktor kann das Ergebnis positiv oder negativ beeinflussen. So haben Reinigungstücher welche mit Bindemittel hergestellt werden große Nachteile gegenüber den Reinigungstüchern welche in einem mechanischen Verfestigungsverfahren hergestellt werden, da hierbei chemische Reaktionen mit Lösungsmittel nicht entstehen können.
Bei Vliesstoff Kasper haben sich längst die Reinigungstücher etabliert, die nach dem patentierten Produktionsverfahren Sontara aus dem Hause DuPont hergestellt werden. Hierbei handelt es sich um einen hochtechnologischen Wasserstrahlverfestigungsprozess, bei dem unterschiedliche Fasern durch Hochdruck-Wasserstrahldüsen miteinander zu einem Vlies verwirbelt werden. Es werden bei diesem Verfahren weder Bindemittel noch Chemikalien oder Klebstoffe zur Herstellung benötigt. Durch die enge Faserbindung verfügt das Material zudem über extrem hohe mechanische Festigkeit. Durch den Wascheffekt der Wasserstrahldüsen ergibt sich ein flusenarmes Vlies mit hervorragenden Reinigungseigenschaften, das nicht nur lösungsmittelbeständig ist, sondern sich sowohl im trockenen als auch im nassen Zustand als reißfest erweist. Den unterschiedlichen Anforderungen gemäß, gibt es das Vlies mit dem außergewöhnlichen Herstellungsverfahren in vielen verschiedenen Qualitäten, um auch den Herausforderungen stetiger Miniaturisierung der elektronischen Bauteile gerecht zu werden. Der Vorteil dieses Herstellungsverfahrens im Vergleich zu einer Faserverbindung mit Bindemittel zeigt sich spätestens im Falle chemischer Unverträglichkeit, denn da werden die Bindemittel zersetzt. Hierdurch kommt es zu der unerwünschten Flusenbildung die den Fertigungsprozess erheblich stören und das Endprodukt qualitativ beeinträchtigen kann. (dj)
productronica, A3.300
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