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Technologietage treffen auf starke Resonanz

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Fertigungsoptimierung in der SMD Bestückung, Einsatz der 3D-Prüfung bei SPI und AOI und Trends in der EMS Branche: Zu diesen und noch weiteren Themen referierten Spezialisten an den gemeinsamen Technologietagen von Essemtec AG und Viscom AG, die Mitte Oktober in Dresden und Düsseldorf stattfanden. Das praxisorientierte Vortragsprogramm und die Live-Maschinenvorführungen stießen auf großes Interesse und positives Feedback. Rund um das Thema Fertigungsoptimierung in der SMD-Bestückung und Rapid Prototyping ohne Schablone drehten sich die Vorträge und Live-Präsentationen von Essemtec, führender Schweizer Hersteller von Produktionsmaschinen für die Elektronikfertigung. Die Marktverhältnisse erfordern vom Elektronik-Dienstleister höchste Flexibilität. Nicht die Bestückungsleistung alleine entscheidet über die Herstellkosten, sondern auch die Vernetzung, die Integration, die Produktions-Simulation und die Flexibilität. Mit Smart Solution von Essemtec ist erstmals ein modulares Konzept verfügbar, mit dem sich die SMT-Produktion als Ganzes optimieren lässt. Während einer Live-Präsentation des Multifunktionscenters Paraquda wurde den Teilnehmern die flexible Lösung eines „all-in-one“ Rapid Prototyping Centers vorgestellt. Die Paraquda erfüllt alle Anforderungen an ein modernes, hochflexibles Fertigungssystem. In nur einer Maschinenplattform vereint das System zwei Produktionsschritte (Lotpasten Jetten und Bestücken). Mit dieser Kombination ermöglicht die Paraquda eine auf dem Markt bisher noch nie da gewesene Flexibilität. Die Programmerstellung erfolgt direkt aus CAD Daten und benutzt die in der ePlace Software direkt integrierte Dosierbibliothek in Kombination mit den Bestückungsparametern.

Die Viscom AG, einer der weltweit führenden Hersteller von Systemen für die optische Inspektion und Röntgenprüfung, informierte über den Einsatz der 3D-Prüfung bei SPI und AOI. Die Aussagen konnten anhand von Live-Maschinenpräsentationen auch gleich in der Praxis überprüft werden. In Dresden stellten Lars Bartels und Tino Mißbach das neue 3D-AOI-System S3088 ultra vor. Es verbindet die Flexibilität der AOI-Systeme der Viscom S3088 Familie mit den Stärken des Hochleistungskameramoduls XM-3D. Die AOI-Systeme S3088 sind darauf ausgelegt, unterschiedliche Anforderungen von der Kleinserie bis zur High-Volume-Low-Mix-Fertigung, flexibel abzudecken. Das XM-3D Kameramodul ermöglicht dazu besonders schnelle Inspektionen sowohl bei hochauflösenden geneigten Ansichten als auch 3D-Analysen.
In Düsseldorf wurde von Michael Mügge und Tino Mißbach das Desktop-AOI-Systems S2088-II während einer Live-Demo präsentiert. Im Fokus stand hier die revolutionär einfache Bedienoberfläche vVision. Durch die einfache Bedienung und Navigation auf dem Touchscreen, sowie die Konzentration auf wesentliche Einstellmöglichkeiten gelangen Systembediener sehr schnell zu einem leistungsfähigen Prüfprogramm. Mit Hilfe der Slider zur Schwellwertverschiebung steht zusätzlich ein intuitiv zu bedienendes Werkzeug zur Prüfprogrammoptimierung und Pseudofehlerreduktion zur Verfügung. So kann ein AOI-System ohne Expertenwissen oder umfangreiche Schulungen des Bedienpersonals sofort für die Qualitätskontrolle eingesetzt werden.
Matthias Holsten, landesweit tätiger Experte für OEM- und EMS-Veränderungsprozesse klärte in seinem Vortrag über die Trends in der EMS Branche auf. „Aus meiner Erfahrung, gibt es heutzutage in vielen Firmen immer noch ein zu geringes Bewusstsein für effizientes Prozessmanagement. Doch genau hier liegt eine grosse Chance für Elektronikfertiger.“, sagt der Berater und e²consulting-Geschäftsführer Matthias Holsten. Seiner Meinung nach gewinnt das Materialmanagement immer mehr an Bedeutung, genauso ist es zwingend nötig, das Wissensmanagement im Unternehmen zu stärken.
Des Weiteren waren hochkarätige Vorträge der Firmen Vermes Microdispensing GmbH und Inventec Performance Chemicals SA vertreten. Jürgen Städtler, Geschäftsführer der Vermes Microdispensing GmbH brachte in seinem Vortrag die unterschiedlichen Auftragsverfahren, insbesondere das Jetten (berührungsloser Auftrag von Medien), näher. Dabei wurde auf mögliche beeinflussende Faktoren beim Dosieren und wie diese zu vermeiden sind, eingegangen. Jan Serzisko, Key Account Manager bei Inventec Performance Chemicals SA setzte sich in seinem Vortrag mit der wachsenden Notwendigkeit für Schutzlackierungen und deren Kompatibilität mit Flussmittelresten auseinander.
Das Ziel, einen fachlichen Austausch zwischen den Kunden, Interessenten und den Anbietern der Technologien zu ermöglichen, wurde voll erreicht. Die Teilnehmer fanden die Veranstaltung als sehr informativ und gelungen.
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