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Test von Anzeigen auf elektronischen Flachbaugruppen

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Test von Anzeigen auf elektronischen Flachbaugruppen

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Das Testen von LCD- und LED-Anzeigen ist zu einem absoluten Muss geworden. Typische Fehler sind noch die Intensität der Pixel und Segmente und müssen im Rahmen des Incircuit- und Funktionstests optisch getestet werden, um die volle Funktion dieser Baugruppe sicherzustellen. Eine weitere Problemstellung liegt bei Maskenanzeigen, dass gewisse Verschmutzungen innerhalb des LCDs vorhanden sind, welche ebenfalls sicher erkannt werden müssen. Für diesen Bereich wurde eine Messeinrichtung geschaffen, deren Herzstück eine Videokamera ist, welche über feinste Matrixpunkte die Fläche der Anzeige abliest und so Fehler bzw. Abweichungen erkennt. Zur Auswertung der Anzeige können beliebig viele Felder, die jeweils bis zu 45 x 45 Pixel groß sind, für eine Messung verwendet werden. Die Auflösung der ausgewählten und eingestellten Kamera sollte mindestens 10x so groß sein wie das auszuwertende Display. Abhängig von der ausgewählten Kamera kann also ein 15“-Steuerpult ebenso ausgewertet werden wie eine Miniaturanzeige. Ein großer Teil lässt sich im Au- tolernverfahren durchführen, wobei die Anzahl der Pixel in x und in y vorgewählt werden kann. Die Anzeigenauswertung ist unabhängig von der Schriftart und kann so z.B. kursive Schriften, Sonderzeichen oder auch Symbole auswerten. Das Messverfahren für eine komplette Anzeige dauert 0,4 s und überprüft die durch die Elektronik angewählten Zeichen. Das Aufbringen der LCD- oder LED-Displays in der Bestückung unterliegt gewissen Toleranzen. Manchmal werden sie leicht schief eingelötet bzw. montiert, was oft in der Toleranz ist, aber eine Anzeigenauswertung erschwert. Aus diesem Grund ist bei der ODT-Software eine automatische xy-Justierung oder Ausrichtung mit programmierbaren Grenzen inbegriffen, sodass die Auswertung optimal auf die Position der eingebauten LCD- oder LED-Anzeige ausgerichtet wird, um danach ohne Zeitverzöge- rung die Anzeigen optimal zu überprüfen.

Da am Prüfplatz für ein Standardobjektiv meist nicht ausreichend Platz für den nötigen Abstand zum Display vorhanden ist, müssen gerade bei größeren Displays Weitwinkelobjektive eingesetzt werden. Bei diesen Objektiven treten dann allerdings Helligkeitsverluste im äußeren Bereich auf, die das von uns verwirklichte Messprinzip aber ausgleicht. So wird auch in diesen Bereichen noch eine sichere Kontrastmessung gewährleistet. Auch die an einem automatischen Prüfplatz vorkommenden, sich aus verschiedensten Faktoren verändernden Lichtverhältnisse werden mit dieser intelligenten Methode nahezu eliminiert für eine sichere Anzeigenauswertung.
Für Panelmeter jeglicher Art und die Auswertung der verschie-densten physikalischen und elektronischen Parameter ist in den meisten Fällen ein Mikroprozessor mit im Spiel, der dann auch die Kalibrierung vornimmt für Nullpunkt, Linearisierung und Endwerte der Anzeige. Hierbei werden die Anzeige, ob Siebensegment, Masken-LCDs oder Pixel- lösungen automatisch ausgelesen, in numerische Werte um- gesetzt, d.h., jede Anzeige wird numerisch voll erkennbar, um so die Werte vollautomatisch auszulesen und anhand der Fehl- weisung neue Stützpunkte zu berechnen und diese dem Mikro-prozessor mitzugeben. So wird die vollautomatische Kalibrierung dieser Panelmeter in wenigen Sekunden verwirklicht. Die ODT-Software ist optimiert für den Einsatz mit Reinhardt-Incircuit- und Funktionstestsystemen, kann aber auch stand alone eingesetzt werden.
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