Prozessoptimierung & Qualitätsmanagement Versorgung von höchster Qualität! - EPP

Prozessoptimierung & Qualitätsmanagement

Versorgung von höchster Qualität!

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B. Braun, eines der weltweit führenden Unternehmen im Gesundheitsmarkt, setzt im Melsunger Werk Medizintechnik die SPEA Software Compass ein, um höchste Qualität und Rückverfolgbarkeit zu gewährleisten. Neben innovativen Produkten und einem umfassenden Dienstleistungs- und Serviceangebot garantiert vor allem eine ständige Prozessüberwachung und –optimierung die Einhaltung des hohen Qualitätsstandards.

Maren Witt, Spea, Buseck

Gerade im Bereich Medizintechnik ist die Zuverlässigkeit und die Qualität der Produkte lebensnotwendig. Produktlebenszeiten von über 20 Jahren sind Standard bei B. Braun. In den Bereichen Qualität und Zuverlässigkeit hat sich das Unternehmen einen hervorragenden Ruf erworben. Um den Platz in der Führungsspitze der Welt zu behaupten, setzt das Unternehmen neben innovativen und qualitativ hochwertigen Produkten auch auf die ständige Überwachung und Optimierung sämtlicher innerbetrieblicher Prozesse. Man hat es geschafft, Kosten zu senken, Effizienz zu steigern und die Qualität zu erhöhen.
B. Braun beschäftigt weltweit rund 30.000 Mitarbeiter und ist mit über 30.000 Produkten auf dem Gesundheitsmarkt vertreten. Der weltweite Erfolg des Unternehmens wird in den Begriff „Sharing Expertise“ gefasst. Das Unternehmen setzt nicht nur auf das eigene Know how, sondern legt vor allem Wert auf eine partnerschaftliche Zusammenarbeit und den Wissens- und Erfahrungsaustausch mit seinen Kunden und Lieferanten. Auch die Begriffe Innovation, Nachhaltigkeit und Effizienz bringt das Unternehmen auf beeindruckende Weise unter einen Hut. Schon 1961 war Grundsteinlegung für das Werk Medizintechnik in Melsungen, in dem heute rund 430 Mitarbeiter beschäftigt sind, davon 380 in der Produktion. Gefertigt werden Produktsysteme für die extrakorporale Blutbehandlung, Infusionspumpen, biotechnische Anlagen und Laborgeräte. Das Werk Medizintechnik beinhaltet eine eigene Elektronikfertigung, die neben Flachbaugruppen für die oben genannten Produkte ebenfalls Steuereinheiten für Geräte der Hochfrequenzchirurgie und motorische Antriebe produziert. Seit rund 3 Jahren setzt das Unternehmen die SPEA Software Compass ein, um die Rückverfolgbarkeit auf Baugruppenebene und die Einhaltung des hohen Qualitätsstandards zu gewährleisten.
Der Bereich Medizintechnik produziert jährlich über 250.000 Leiterplatten mit ca. 200 verschiedenen Typen. Die Losgrößen schwanken zwischen 20 und 600 Stück pro Auftrag für die Hauptprodukte. Bestückt wird sowohl in SMD- als auch in konventioneller Technik. Die Baugruppen durchlaufen einen In-Circuit-Test, Sichtkontrollen und einen Funktions- und Endtest. Für den In-Circuit-Test setzt das Unternehmen zwei HP 3070 Tester ein. Defekte Baugruppen werden repariert, solange dies wirtschaftlich sinnvoll ist. Die Baugruppen sind echte B. Braun-Produkte. Das Unternehmen setzt von der Entwicklung über das Design bis hin zur Produktion auf das eigene Know how. So können innovative Ideen in Zusammenarbeit der unterschiedlichen Abteilungen schnell, kostengünstig und in höchster Qualität umgesetzt werden. Auch die zugehörige Software entwickelt das Unternehmen im eigenen Haus.
Seit gut drei Jahren setzt B. Braun Compass ein, um den Produktionsprozess zu überwachen, analysieren und optimieren. Die zuvor eingesetzte Software erfüllte nicht mehr die Anforderungen, so dass nach einem neuen System gesucht wurde. Kriterien waren Zuverlässigkeit, Vollständigkeit in den Auswertemöglichkeiten und die Realisierung kundenspezifischer Anforderungen. Bedienfreundlichkeit und geringes Investitionsvolumen waren ebenso wichtig wie natürlich auch die Kommunikationsfähigkeit mit dem vorhandenen Testsystem HP 3070, so dass sämtliche Daten des Testers gesammelt und ausgewertet werden können. Nach einer Demonstration im Hause SPEA war man sich schnell sicher, dass mit Compass die ideale Software und auch der ideale Partner gefunden war. Auch SPEA setzt auf eine langfristige und auf Nachhaltigkeit ausgelegte Firmenpolitik, und bietet seinen Kunden nicht nur Qualitätsprodukte, sondern ein Komplettpaket, das neben ausgezeichnetem Service und Support auch eine langfristige partnerschaftliche Zusammenarbeit beinhaltet. Compass hat nicht nur Schnittstellen zu sämtlichen auf dem Markt befindlichen Testsystemen wie dem HP 3070, sondern integriert alle Prüf- und Reparaturplätze, die ein Unternehmen anbinden möchte. Das heißt, auch Inhouse-Tester und die Daten der Sichtkontrollplätze werden erfasst und in die Auswertung einbezogen. Die Berücksichtigung aller Daten aus Prüfung und Reparatur garantiert dann natürlich auch Auswertungen, die in ihrer Aussage bezüglich des Produktionsprozesses und der Qualität der Produktion absolut zuverlässig und eindeutig sind. Einen guten Eindruck hinterließ ebenso die Bedienfreundlichkeit der Software. Verständliche Menüs und nicht zuletzt die Einbeziehung des Originalbilds der Baugruppe erleichtern dem Anwender die Arbeit. Die Software bietet eine Reihe von Tools, die eine echte Hilfestellung und Arbeitserleichterung für den Anwender darstellen. Dem Reparateur werden defekte Komponenten im Foto der Baugruppe farbig markiert, und er erhält zu jedem Bauteil Reparaturtipps und weitergehende Informationen. Positiv überrascht war man ebenfalls über die geringen Investitionskosten und die problemlose und schnelle Anpassung der Software an die spezifischen Anforderungen des Unternehmens. „Ein Pluspunkt ist natürlich auch, dass die Software hier in Deutschland entwickelt wird. Auf unsere Anfragen und Wünsche wird stets prompt reagiert, und wir schätzen es, dass wir unsere Ansprechpartner jederzeit und direkt erreichen können“, stellt Manfred Herres, Werkleiter bei B. Braun, zufrieden fest.
B. Braun setzt die Module Repair für Windows und QIS ein. Über die Seriennummer werden die Baugruppen eindeutig identifiziert, und die Baugruppenhistorie kann sofort abgerufen werden. Das heißt, man erhält sofort die Information wann, von wem und mit welchem Ergebnis die Baugruppe getestet wurde, ob sie repariert wurde, was repariert wurde usw. Der Produktionsprozess wird online überwacht und es gibt sofort eine Warnung, wenn prozessspezifische Grenzen über- oder unterschritten werden. Außerdem gestattet die Software über die Eingabe von Reparaturcodes die Einteilung der entdeckten und reparierten Fehler in Gruppen. Es wird zum Beispiel festgehalten, ob das als defekt gemeldete Bauteil falsch bestückt, nicht gelötet war oder die falschen Werte aufwies. Diese Daten werden zusätzlich zur Online-Überwachung regelmäßig ausgewertet, so dass man sicher erkennen kann, ob und wo der Prozess Schwach- oder Problemstellen hat. Zusätzlich nutzt das Unternehmen die offenen Schnittstellen und die Exportfunktion von Compass, um auch eigene Auswertungen für bestimmte Kennzahlen im ppm-Bereich vorzunehmen. Neben Repair für Windows und QIS wird demnächst auch Darts an den Sichtkontrollplätzen im Werk eingesetzt. Bisher wurden die Daten dieser Stationen mit Hilfe von Papierlisten erfasst. Darts ermöglicht die Eingabe der Ergebnisse der Sichtkontrolle per Touch-Screen-Monitor oder über die Tastatur. Auch hier wird dem Anwender das Foto der Baugruppe angezeigt, und zahlreiche Hilfestellungen und Funktionen erleichtern die Arbeit.
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