Weltweite Vernetzung für innovative Automatisierungslösungen

Interview mit dem Vertriebsleiter Rainer Krohmann von IPTE

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IPTE als weltweiter Zulieferer von Automatisierungslösungen für sowohl die elektrische, als auch mechanische Industrie ist ein zuverlässiger Partner für modernes Test- und Kennzeichnungsequipment, Nutzentrenner, Sonderbestücker, Transport- und Handlingslösungen sowie schlüsselfertigen Produktionsausrüstungen. Vor 27 Jahren mit 5 Mitarbeitern gestartet, beschäftigt das Unternehmen heute weltweit knapp 880 Mitarbeiter, hat 14 Produktionsstandorte und zusätzlich ergänzende Servicestationen, um seinen Kunden eine optimale Versorgung zu bieten. Bei der IPTE Germany GmbH in Heroldsberg verstärkt seit Mai 2018 mit Rainer Krohmann ein ausgewiesener Fachmann aus der Elektronikbranche als Sales Director für den Bereich DACH das Unternehmen. Rainer Krohmann sprach mit Doris Jetter von der Redaktion EPP über seine bisher gemachten Erfahrungen, Eindrücke und künftigen Pläne in seiner Stellung als Verkaufsleiter.

Herr Krohmann, können Sie anfangs für unsere Leser einen kleinen Überblick zu IPTE geben?

Aber natürlich gern. IPTE besteht aktuell knapp 27 Jahre und kommt aus dem Business der ITE, was auch der anfängliche Name der Company war. Wir haben uns ursprünglich aus dem Testen heraus entwickelt, dann kam die Automation dazu und heute sind es drei Geschäftsbereiche.

Wir agieren weltweit, um unsere Partner vor Ort an ihren Fertigungsstandorten bestmöglich zu unterstützen. Ein durchaus wichtiger Aspekt für unsere Kunden. Insofern unterhalten wir Produktionsstandorte in Deutschland, Belgien, Frankreich, Spanien, Portugal, Rumänien, Estland, China, USA und Mexiko.

Zusätzlich haben wir noch Service- und Verkaufsbüros. Mit unseren knapp 880 Mitarbeitern sowie 600 Kunden aus 50 Ländern konnten wir in 2017 einen Umsatz von 133 Mio. Euro erzielen. Bei 43 % unserer Mitarbeiter handelt es sich um Personal im Engineering, 10 % unseres Umsatzes wird in Forschung und Entwicklung investiert.

Sie erwähnten zu Beginn drei Geschäftsbereiche, könnten Sie darauf etwas näher eingehen?

Von Standardmaschinen bis zu schlüsselfertigen Produktionslinien entwickelt und fertigt IPTE Produktions- und Testequipment für die elektronische und mechanische Industrie. Strukturiert ist das Ganze in die drei Hauptbereiche Testsysteme, Systeme für Produktionsprozesse sowie Montagelösungen, stets mit Fokus auf die Automation als Identifikator für verlässliche und effiziente Produktionsprozesse. Mit Blick auf die Testsysteme bieten wir die gesamte Bandbreite an Testhandlern und -adaptern für sämtliche Anwendungen, von Incircuit- oder Funktionstest, optischer oder Temperaturtest bis zur Programmierung und Endtest in Form von manuellen bis hin zu automatischen Highspeed-Systemen für alle Investitionsstufen. Im Bereich der Produktionsprozesse sind wir unter anderem in der Lage, Prozesse wie Dispensen, Lasermarkieren, Löten, Laser-Schweißen, Nutzentrennen und Conveying abzubilden. Hierfür bieten wir Systeme mit hoher Präzision und je nach Bedarf inline in Produktionslinien integriert oder als Stand-alone-Lösung. Unser dritter Bereich Montage garantiert für Inline-Prozesse mit Werkstückträgern, Offline-Prozesse mit Drehtellern oder Einzelarbeitsplätzen durch unser langjähriges Fachwissen bei der Umsetzung von Projekten in verschiedenen Bereichen der Montage einfache, wirtschaftliche und effiziente Lösungen. Stets zum Vorteil für unsere Kunden.

Herr Krohmann, wie sehen Sie die Geschäftsentwicklung allgemein in 2019 und wo die Umsatzverteilung der Technologiebereiche?

Unser Hauptmarkt ist im Automotive-Segment mit 75 % unseres Umsatzes und entsprechenden Aktivitäten. Hier geht es künftig auch um Elektromobilität und autonomes Fahren. Denken wir nur an unsere Batterietestanlage, eine hoch innovative Lösung, die wir während der electronica 2018 in München vorgestellt hatten. Gerade hier sehen wir noch weiteres großes Potenzial.

Des Weiteren konzentrieren wir uns auch stark auf den Montagebereich, der neu aufgestellt wurde, um sich den ändernden Produktionsanforderungen anzupassen. Wir fokussieren hier auf Ablauf und Strukturen, um in der Fertigung den Materialfluss zu optimieren und schlanke Prozesse zu erhalten. Denn nicht nur bei unseren Kunden, sondern auch bei uns sind die Strukturen von höchster Bedeutung.

Können sie uns mehr zur Entwicklung des Auftragsvolumens sagen?

In unserem Hauptbereich Automotive stehen aktuell im Markt die Stückzahlen auf dem Prüfstand. An unserer Ausrichtung wird sich kurzfristig nichts ändern, denn wir sehen, wie erwähnt, großes Potenzial im Bereich der Elektromobilität und sind auch bereits mit Lösungen am Markt. Jedoch ist unser mittelfristiges Ziel, die Umsätze gleichmäßiger auf die Segmente aufzuteilen und neue Märkte zu erschließen.

Wie gehen Sie mit dem steigenden Preisdruck der Kunden um?

Nachdem wir uns teilweise auf ganz besondere Bereiche spezialisiert haben, Bereiche in denen wir einen USP haben, ist dort der Preisdruck nicht ganz so heftig. Im Automotive-Bereich versuchen wir durch Standardlösungen in Verbindung mit modularen Baukästen sowie Synergienutzung zwischen den Produktionsstandorten diesem Preisdruck entgegenzustehen. Wir stellen also Maschinen in Grundausstattungen her, welche dann mittels Modulen an die Kundenanforderungen zusammengesetzt und angepasst werden. Auch haben wir an unseren Fertigungsstandorten einen Inhouse-Fertiger, der unsere Frästeile erstellt und bearbeitet und unsere Lieferflexibilität um einiges erhöht. Und nach wie vor ist es so, dass wir Lösungen anbieten können, die sehr speziell auf die Kundenbedürfnisse eingehen sowie nicht überall zu finden sind und dies – als Added Value – weltweit.

Wo sehen Sie die Trends?

Sprechen wir von Industrie 4.0, steckt eines der größten Entwicklungspotenziale in der Vernetzung der Maschinen mit Anbindung an ERP-Systeme. Insofern wird der Anteil an Software im Gesamtvolumen ständig steigen und darf nicht außer Acht gelassen werden. Auch sehen wir klar am Markt, dass die Automatisierung weiter voranschreiten wird, insofern werden wir das weiter mitverfolgen und dranbleiben.

In der Zukunft sehe ich IPTE vorn und in der Position, dass wir Markttrends setzen und diese kontinuierlich weiterentwickeln, um unsere Wettbewerbsfähigkeit weltweit auszubauen.

Herr Krohmann, vielen Dank für die interessanten Einblicke und Ihre Zeit.

www.ipte.com



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