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Elektronik-Maschinenbau mit stabilem Wachstum

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Elektronik-Maschinenbau mit stabilem Wachstum

Die aktuelle Geschäftsklimaumfrage der VDMA Fachabteilung Productronic zeichnet für die deutschen Hersteller von Komponenten, Maschinen und Anlagen für die Elektronikproduktion ein positives Bild: Der durchschnittliche Umsatzzuwachs für das laufende Jahr wird auf 3,4 % geschätzt. Damit liegen die Erwartungen auf dem Vorjahresniveau (2015: 3,4 %). Für 2017 erwarten die Umfrage-Teilnehmer sogar ein Umsatzplus von 6,3 %. Damit bleibt der Elektronik-Maschinenbau weiterhin auf einem stabilen Wachstumskurs trotz schwächelnder Weltwirtschaft und Nachfrage aus China. Verschiedene Einflussfaktoren wie billige Rohstoffpreise, Wechselkurseinflüsse, eine verstärkte Nachfrage aus Europa und USA sowie der Fortschritt der Digitalisierung lassen die Elektronik- Maschinenbauer leicht positiv in die Zukunft blicken.

Digitalisierung der Fabrik und Zukunftsmärkte
„Die Digitalisierung der Fabrik ist und bleibt auch zukünftig ein Wachstumstreiber für die Branche“, erklärt Rainer Kurtz, CEO der Kurtz-Ersa-Gruppe und Vorsitzender des Fachverbandes Electronics, Micro and Nano Technologies. „Der Maschinenbau liefert hier immer mehr konkrete Lösungen auch im Softwarebereich. Dadurch eröffnen sich für die Maschinenbauer neue Geschäftsfelder und die Elektronikproduktion profitiert zusätzlich von einer weiterentwickelten Automation.“
Europa wichtigster Exportmarkt
Gut die Hälfte aller Maschinen und Komponenten werden in den Binnenmarkt Europa geliefert. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass darunter auch die Lieferungen von Komponenten für Maschinen fallen, die zu einem erheblichen Teil für den asiatischen Markt bestimmt sind. Direkt nach Asien werden rund 27 % der Maschinen und Komponenten exportiert. Damit liegt Asien auf dem zweiten Platz noch vor Nordamerika mit knapp 15 %.
Auftragseingang und Auftragsreichweite bleiben konstant
Rund 70 % der Unternehmen melden eine gleichbleibende Auftragssituation im Vergleich zum Vorjahr. Etwa 20 % hingegen sehen eine Verschlechterung der Auftragslage. Mit 4.0 Produktions- monaten bleibt der Auftragsbestand auf einem für den Elektronik-Maschinenbau konstant hohem Niveau (2015: 3,9).
Beschäftigung konstant, Marktanteilssteigerung
13 % der teilnehmenden Firmen fahren Überstunden. Kurzarbeit ist derzeit nur bei 1 % der Firmen ein Thema. Für 89 % spielen bei der Beschäftigtensituation zukünftig weder Überstunden noch Kurzarbeit eine Rolle. Das spiegelt sich auch in der Personal- planung der Unternehmen wieder. Bei 87 % der Befragten ist keine Veränderung beim Personal geplant.
Die Fachabteilung Productronic im VDMA repräsentiert mit rund 75 Mitgliedern die gesamte Prozesskette der Elektronikproduktion. Die Mitglieder fertigen Maschinen, Anlagen, Materialien und Komponenten mit denen ein breites Spektrum von Elektronikprodukten hergestellt wird, z.B. Halbleiter („Mikrochips“), Leiterplatten und elektronische Baugruppen, Flachdisplays, Datenspeicher, Photovoltaik und elektrische Energiespeicher.
Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) vertritt über 3.100 Unternehmen des mittelständisch geprägten Maschinen- und Anlagenbaus. Mit aktuell rund 1.012.000 Beschäftigten (April 2016) im Inland und einem Umsatz von 218 Milliarden Euro (2015) ist die Branche größter industrieller Arbeitgeber und einer der führenden deutschen Industriezweige insgesamt.
Prod.vdma.org
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