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Ganzheitlicher Ansatz im Bereich Umweltmanagement

Mit klimaneutralem Messestand auf der productronica
Ganzheitlicher Ansatz im Bereich Umweltmanagement bei Rehm

Ganzheitlicher Ansatz im Bereich Umweltmanagement
Bioland-Landwirt Johannes Mayer (links) überreicht Günter Dieckmann (rechts), Leiter QM bei Rehm, das Zertifikat für die CO2-Kompensation des Messeauftritts bei der productronica. Bild: Rehm Thermal Systems

Das Thema Nachhaltigkeit, Energieeffizienz, Ressourcenschonung wird immer mehr diskutiert und ist für Rehm Thermal Systems entsprechend ein großes Anliegen. Dies spiegelt sich in der Einführung eines Umweltmanagementsystems (nach DIN EN ISO 14001:2015) sowie in der damit verbundenen Rehm-Klimastrategie 2030 wider. Sie bildet die Basis für einen noch bewussteren Umgang mit Energie, Ressourcen und der kontinuierlichen Verbesserung der Energieeffizienz im Unternehmen. Mit einem CO2-neutralen Messestand wird nun ein weiteres Signal gesetzt, nicht nur die Produkte und Fertigungsprozesse zu analysieren, sondern einen ganzheitlichen Ansatz im Bereich Umweltmanagement zu verfolgen.

Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Reduzierung der CO2-Emissionen werden jedoch selten mit einem Messeauftritt oder Messestand in Verbindung gebracht. Was man kennt, sind klimaneutraler Briefversand, klimaneutrale Druckerzeugnisse oder klimaneutrale Flugreisen. Zugegebenermaßen wird es einen vollständig emissionsfreien Messestand nicht geben. Umso wichtiger ist es aber, den CO2-Ausstoß auf ein mögliches Minimum zu reduzieren. Wie alle klimaneutralen Leistungen und Produkte beruht der klimaneutrale Messestand auf dem Prinzip, entstandene CO2-Emissionen zu kompensieren, Umweltverschmutzung zu vermeiden oder zu reduzieren und so viele Materialien wie möglich zu recyceln.

Die Emissionen, die sich nicht vermeiden lassen, werden im Nachhinein durch den Erwerb von Emissionsminderungszertifikaten ausgeglichen. Durch die nach internationalen Richtlinien anerkannten Zertifikate wird in ausgesuchte Umweltprojekte weltweit investiert. Für Rehm Thermal Systems ist es dabei wichtig, ein regionales Projekt zu unterstützen, bei dem man jederzeit die konkrete Umsetzung und den Erfolg nachvollziehen kann. Daher entschied man sich für die Unterstützung von Humusaufbau bei einem Landwirt in unmittelbarer Nähe zum Firmensitz in Blaubeuren – im nur 6 km entfernten Berghülen. Lena und Johannes Mayer bewirtschaften seit Jahren einen landwirtschaftlichen Bio-Betrieb in Berghülen. Die Milchkühe auf ihrem Hof werden im Laufstall mit Weidehaltung gehalten, deren Nachzucht ist den ganzen Sommer über auf der Weide. Zudem werden die landwirtschaftlichen Nutzflächen nach dem Prinzip der regenerativen Bio-Landwirtschaft bewirtschaftet. Das komplette Grünland sowie ein Teil der Ackerflächen dienen als Futtergrundlage für die Tiere. Zwischenfrüchte und Untersaaten sorgen für die Vielfalt in den Ackerböden und stellen zusätzlich eine ständige Futtergrundlage für Insekten dar.

Ganz besonders dem Humusaufbau und der damit einhergehenden CO2-Kompensation hat sich der Landwirt verschrieben. Und hier kommt Rehm ins Spiel: Den CO2-Ausstoss, verursacht durch die Messebeteiligung auf der productronica, kompensiert die Firma der Unterstützung des Humusaufbaus auf den Feldern von Johannes Mayer – eine Win-Win-Situation für beide Seiten.

Doch wie funktioniert das genau? Die grüne Pflanze nimmt durch Photosynthese CO2 auf und wandelt dieses in Sauerstoff und Kohlenstoffverbindungen um. Dabei wird der Sauerstoff an die Atmosphäre abgegeben und der Kohlenstoff bleibt in der Pflanze gebunden. Ein Großteil der Kohlenstoffverbindungen werden durch sogenannte Wurzelexsudate an den Boden abgegeben. Diese Exsudate dienen als Nahrung der Bodenbiologie. Im Gegenzug erhält die Pflanze die erforderlichen Nährstoffe in Symbiose mit der Bodenbiologie zurück geliefert. So entsteht natürliche Bodenfruchtbarkeit. Dies ist die Grundlage dafür, dass auf natürlichem Weg die Entnahme von CO2 aus der Atmosphäre als Kohlenstoffverbindungen fest im Boden gespeichert wird. Dafür ist nur eine grüne lebende Pflanze in der Lage. Dieses Prinzip wird auch unter dem Begriff „liquid carbon pathway“ beschrieben.

Doch nicht erst seit der Möglichkeit über Emissionshandel einen CO2-Ausgleich zu schaffen, steht bei dem Unternehmen Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung im Focus. Den Umweltschutz hat man seit Jahren bereits bei der Entwicklung für eine neue Anlage im Blick. Die Entwicklungsingenieure befassen sich mit zukunftsfähigen, nachhaltigen Lösungen für innovative Produkte. Gemeinsam mit wissenschaftlichen Instituten, Hochschulen, Kunden und Partnern erarbeiten wir Konzepte zur Produktoptimierung und -weiterentwicklung, vor allem in Hinblick auf Energiemanagement und Ressourcenschonung.

Die Kunden profitieren heute bereits maßgeblich vom Einsatz effizienter Technologien in den Systemen des Anlagenbauers aus Blaubeuren und können somit nachhaltig und wirtschaftlich arbeiten. Der modulare Aufbau garantiert für jeden Elektronikfertiger eine nahezu maßgeschneiderte Anlage, die mit hoher Auslastung betrieben werden kann – bei maximaler Lebensdauer. Das schont unsere Umwelt – jetzt und in Zukunft.

www.rehm-group.com


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