Kimball Electronics schätzt Ersa Produkt- und Serviceperformance im Reich der Mitte

Gute Vernetzung ist entscheidend

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Auch mit sieben Prozent Wirtschaftswachstum ist und bleibt China für Deutschland der größte und wichtigste Handelspartner. Trotz gedämpfter Konjunktur gibt es in China nach wie vor florierende Geschäftszweige mit hervorragenden Perspektiven – etwa für die Elektronikfertigung. Ein Bericht aus dem Reich der Mitte, in dem Ersa über die 100%ige Kurtz Ersa-Tochter Kurtz Shanghai Limited seit 15 Jahren erfolgreich Geschäfte macht.

Wer jetzt erst seine Fühler nach Asien ausstreckt, um dort Fuß zu fassen, dürfte sich schwertun. Kurtz Ersa hingegen ist dort schon seit vielen Jahren aktiv: 1988 wurde Kurtz Far East in Hongkong gegründet, ab den 1990ern wurden Maschinen von Kurtz und Ersa über Distributoren nach China verkauft. Schnell erkannte man, welche Chancen der chinesische Markt bot – um diese zu nutzen, musste man jedoch direkt in Kontakt mit Endkunden treten. Unmöglich ohne lokale Produkt- und Prozessspezialisten oder ein landesweites Verkaufs- und Servicenetzwerk mit eigenen Mitarbeitern.

Daher wurde 2001 Kurtz Shanghai Ltd. (KSL) gegründet, das mit einem kleinen Team für Kurtz Schaumstoffmaschinen startete. Schon ein Jahr später wuchs das KSL-Portfolio, Ersa Tools kam mit Handlötwerkzeugen, Rework- und Inspektionssystemen dazu, 2006 folgte die Erweiterung um Ersa Maschinen. David Chen, der als KSL-Manager das operative Geschäft in Shanghai für Ersa leitet, hat von Anfang an die Erfolgsgeschichte für Kurtz Shanghai Ltd. mitgeschrieben: „Wir sind in China sehr gut aufgestellt und decken nahezu das gesamte Spektrum der Elektronikfertigung ab – angefangen beim Vertrieb von unserem Office in Shanghai aus über den landesweiten Support durch unsere chinesischen Servicetechniker bis hin zur Maschinenfabrik in Zhuhai, wo bei Kurtz Zhuhai Manufacturing Ltd. die Reflowlötanlage Hotflow 3/20 produziert wird.“
Who´s who der chinesischen Elektronikfertigungsindustrie
Seit 2001 hat das Kurtz Ersa Shanghai-Team über 2.500 Maschinen und Systeme installiert – kaum verwunderlich liest sich die KSL-Kundenliste wie das Who´s who der chinesischen Elektronikfertigungsindustrie. Darunter findet man auch den Global Player Kimball Electronics, der am Standort Nanjing präsent ist und von Ersa weltweit bereits 17 Maschinen bezogen hat. In China geht der Erstkontakt zwischen KSL und Kimball Electronics auf das Jahr 2008 zurück, heute stehen in der Fertigung von Kimball Electronics vier Selektivlötanlagen vom Typ Versaflow und eine Hotflow Reflowlötanlage.
Auf die Frage, was die Hauptgründe für eine Investition in Ersa Maschinen seien, antwortet Kimball Electronics Manufacturing Director Avis Zhang „führende Technologie, guter Service“. Und ergänzt: „Bezogen auf das Reflowlöten haben wir mit der Hotflow beste Temperaturstabilität und einen geringeren N2-Verbrauch. Beim Selektivlöten auf der Versaflow erhalten wir einen stabilen Prozess für eine Produktivität auf hohem Level, die ,Closed loop‘-Funktion mit Live-Monitoring ist dabei eine große Hilfe.“ Als Manufacturing Director besucht er regelmäßig die Fachmessen Nepcon und Productronica in Shanghai, um sich über die neuesten Entwicklungen in der Elektronikfertigung zu informieren, die von Systemlieferant Ersa in der Zentrale in Wertheim am Main entwickelt und gemeinsam mit Kurtz Shanghai Ltd. auf den Fachmessen in Shanghai präsentiert werden.
Neben dem publikumswirksamen Großauftritt auf Asiens Messebühnen schätzt Avis Zhang die Möglichkeit, die Ersa Maschinen in einer fertigungsnahen Umgebung zu erleben und Baugruppen in den Ersa Democentern auf Herz und Nieren prüfen zu können – neben Shenzhen ist dies seit dem Frühjahr 2016 nun auch in Shanghai möglich, wo die Leistungsfähigkeit und Flexibilität jeweils einer Selektivlötanlage Versaflow 3/45 und Smartflow 2020 erlebt und getestet werden kann. Natürlich eignen sich die beiden Ersa Democenter auch als Ort, um Workshops zu spezifischen Lötthemen abzuhalten oder Personal gezielt zu schulen. Das Angebot wird gut angenommen, die Ergänzung des Shanghaier Democenters um weitere Maschinen und der Ausbau zum Application Center mit flexiblen Büroarbeitsplätzen laufen bereits.
Vor allem überzeugt Manufacturing Director Avis Zhang jedoch der „schnelle Response der KSL-Techniker und der unbedingte Wille, kontinuierlich und gemeinsam mit dem Kunden besser zu werden“. Dazu trägt bei Kurtz Shanghai Ltd. sicher die starke Vernetzung der chinesischen Servicetechniker bei, die sich bei Bedarf via WeChat in Echtzeit austauschen und so im bevölkerungsreichsten Staat der Erde auch über lange Distanzen schnelle Lösungen umsetzen. Man darf auf die weitere Entwicklung im Reich der Mitte gespannt sein. Alles Gute für das KSL-Team!
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