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Maßgeschneiderte elektronische Lösungen in hoher Qualität

Volle 3D Inspektion von Lotpaste im Linientakt bei EMS-Fertiger
Maßgeschneiderte elektronische Lösungen in hoher Qualität

Im österreichischen Weng am Innkreis steht eine der modernsten Elektronikfertigungen Mitteleuropas: Die Ginzinger Electronic Systems GmbH realisiert auf ihrer Linie kundenspezifische Anwendungen – von einfachen Baugruppen bis hin zu hochkomplexen Systemen. Die hohe Qualität seiner Produkte sichert der EMS-Fertiger mit Inspektionssystemen von Koh Young.

Sie stecken in Automatisierungslösungen, in Feuerwehrautos und sogar im Bohrer beim Zahnarzt: Die Elektroniklösungen des Ansprechpartners für maßgeschneiderte Entwicklung und Fertigung. Mit rund 100 Mitarbeitern entwickelt und produziert das Unternehmen kundenspezifische Anwendungen in Hard- und Software. Das Portfolio reicht dabei von einfachen Interface-Baugruppen bis hin zu komplexen Embedded-Linux-Systemen.

„Unser Anspruch ist, für unsere Kunden Maßstäbe hinsichtlich Qualität und Effizienz zu setzen“, sagt Ralph Prosinger, Leiter der SMT-Produktion bei Ginzinger, „unsere Lösungen kommen auch in Sicherheitssystemen zum Einsatz; höchste Produktqualität und absolute Rückverfolgbarkeit sind daher Grundvoraussetzungen.“

Um diesem Anspruch gerecht zu werden, investierte der österreichische EMS-Dienstleister bereits 2018 in ein neues System zur optischen Inspektion von Lotpaste: Die aSPIre3, ein 3D SPI aus dem Hause Koh Young, erkennt nun in einer der modernsten EMS-Fertigungslinien Europas Fehler zuverlässig direkt nach dem Druck.

Langjährige Erfahrung und überzeugende Performance

Wie bei ihren Produkten setzt der EMS-Dienstleister auch bei seinen Maschinen auf Expertise, Qualität und langjährige Erfahrung: Koh Young, ein koreanischer Hersteller von optischen Inspektionssystemen, ist Weltmarkt- und Technologieführer auf seinem Gebiet, das SPI gehört zu seinen Kernkompetenzen.

„Koh Young ist nicht ohne Grund Weltmarktführer. Zudem haben wir uns schon einmal für den Hersteller entschieden und konnten uns mehrere Jahre lang von der Technologie überzeugen. Die Entscheidung, auch beim SPI in Koh Young zu investieren, fiel daher leicht,“ erinnert sich Ralph Prosinger. Der EMS‘ler vertraut mit dem 3D AOI Zenith bereits seit 2014 auf die Technologie des koreanischen Unternehmens zur Qualitätskontrolle.

Prozess- und Taktzeitverbesserungen

Viele Kunden aus unterschiedlichen Branchen bedeutet für einen EMS-Fertiger vor allem eines: Losgrößen, die von Auftrag zu Auftrag stark variieren in Verbindung mit zahlreichen Umrüstungen. Ein Inspektionssystem darf da nicht zum Flaschenhals werden, besonders nicht im Inline-Betrieb. Bei Losgrößen von ein bis mehreren tausend Leiterplatten pro Auftrag und bis zu elf Produktwechseln pro Tag war auch bei Ginzinger die Taktzeit ein wichtiges Entscheidungskriterium: „Unser ganzes Linienkonzept zielt darauf ab, durch Rüstwechsel herbeigeführte Linienstillstände zu verhindern“, erklärt Ralph Prosinger. „Mit der Entscheidung für die aSPIre3 konnten wir zum einen die Pasteninspektion aus dem Drucker auslagern und so dessen Zykluszeit reduzieren. Zum anderen waren wir sicher, dass das SPI nicht unsere Linie ausbremst.“

Im Inline-Betrieb zwischen Drucker und SPI-Puffer stehend, hält das 3D SPI die Taktzeit, die von den Bestückungsautomaten vorgegeben wird. Das Inspektionssystem erkennt nicht nur zuverlässig Fehler, es trägt auch aktiv zur Verbesserung des Druckprozesses bei: „Unser SPI ist über eine Schnittstelle mit dem Drucker verbunden, der, basierend auf den Ergebnissen des SPI, seinen Druck anpasst“, freut sich Prosinger.

Mit Datenverknüpfung zur umfassenden Prozesskontrolle

Neben dem SPI sichert auch ein 3D AOI desselben Herstellers die Produktqualität. Ralph Prosinger sieht in dieser Lösung einen klaren Mehrwert: „Da beide Systeme vom gleichen Hersteller sind, können wir die Daten von AOI und SPI verknüpfen.“

Über die KSMART-Tools, eine Gruppe webbasierter Anwendungen, werden die Daten beider Systeme gesammelt, analysiert und in Übersichten aufbereitet. Der Status der Produktion ist jederzeit einsehbar, Fehlerquellen können ermittelt und aufgetretene Fehler bis auf Board und Bauteilebene hin nachvollzogen werden. „Die Datenverknüpfung ermöglicht uns einen tiefen und detaillierten Einblick in beliebige Zeitpunkte der Produktion“, fasst Prosinger zusammen, „Wir können Rückschlüsse auf den Produktionsprozess ziehen und gezielt eingreifen.“

Schneller Support

Mit dem technischen Support von SmartRep GmbH zeigt man sich im Unternehmen zufrieden: „Bei akuten Problemen erhält man sofort Hilfe. Der Support ist sehr gut aufgestellt,“ befindet Prosinger.

Der Gesamtlösungsanbieter für die SMD-Fertigung koordiniert in Deutschland, Österreich und der Schweiz Vertrieb und Service von Koh Young Systemen und unterstützt die Anwender mit Installation, Wartung und technischem Support. „Wir freuen uns über die Zusammenarbeit und dass unsere Lösungen dazu beitragen, dass die Produktionslinie der Ginzinger Electronic Systems GmbH zu den modernsten Europas zählt“, sagt SmartRep-Geschäftsführer Andreas Keller. „Die hier gefertigten Produkte unterliegen hohen Erwartungen an die Produktqualität – mit den Inspektionssystemen erbringt Ginzinger den Beweis, dass sie dem gerecht werden.“

www.smartrep.de | www.ginzinger.com



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