Effizienzsteigerung in der Industrie

Unternehmen mit Weitblick setzen auf smarte Datenbrillen

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3D-Druck, Big Data, Blockchain und Künstliche Intelligenz – Zukunftstechnologien gibt es viele. Allesamt versprechen diese Begriffe innovative Neuerungen, die eine schnellere, bessere und smartere Produktion gewährleisten sollen. Doch deutsche Industrieunternehmen zeigten sich bislang eher zurückhaltend, was diese Trends angeht. So ermittelte der Digitalverband Bitkom etwa 2018 in einer Studie1, dass die befragten Vorstände und Geschäftsführer – unter anderem bei den oben genannten Technologien – ihre Unternehmen zu großen Teilen als Nachzügler im internationalen Vergleich sehen. Die meistgenannten Hürden waren Sicherheitsbedenken, der Mangel an Fachkräften, langatmige Entscheidungsprozesse, Zeit- und Budgetgründe sowie Unsicherheiten über den konkreten Nutzen.

Es ist an der Zeit, Klarheit zu schaffen! Wearable-Lösungen zum Beispiel leisten gute Dienste in Branchen, wo die Angestellten zum größten Teil noch ohne PC-Unterstützung arbeiten: So können etwa intelligente Datenbrillen Unternehmen dabei helfen, Geld, Zeit und Ressourcen im Bereich der Produktion einzusparen und neue Mitarbeiter schneller einzusetzen. Im Folgenden gewährt Jörg Schmidt von dynabook2 einen Überblick über das Thema Datenbrillen sowie ihre Vorteile und Einsatzmöglichkeiten.

Wearables – was ist das eigentlich?

Der Begriff Wearables bezeichnet Minicomputer, die der Mensch am Körper trägt. Das können Uhren sein, sogenannte Smart
Watches, aber auch andere Schmuckstücke, zudem Fitnessarmbänder oder sogar Kleidung, in welche Technik eingearbeitet ist. Die Lösungen haben gemein, dass Nutzer zwar Zugriff auf die Vorteile des mobilen Computings haben, dabei aber stets volle Bewegungsfreiheit genießen. Sind die Gadgets bislang vor allem im Consumerbereich verbreitet, entdecken nach und nach auch immer mehr Unternehmen ihre Vorzüge, beispielsweise in der Industrie. Dort können Wearables wie intelligente Datenbrillen (Englisch: Smart Glasses) einen wichtigen Beitrag zu einer effizienteren Fertigung leisten.

Datenbrillen in der Produktion: Praktisch, effizient und vielfältig einsetzbar

Die Arbeit in der Produktion wird auch im Jahr 2019 noch überwiegend analog erledigt. Da die Belegschaft meist sprichwörtlich „alle Hände voll zu tun hat“, sind intelligente Datenbrillen ideal: Mitarbeiter können auf deren Display zu jeder Zeit Daten abrufen, die ihnen ihre Aufgaben erleichtern. So werden beispielsweise neue oder ungelernte Arbeitskräfte schneller eingearbeitet. Mit einfachen Anleitungen, die Schritt für Schritt im Display der Datenbrille eingeblendet werden, weiß der Träger genau, was zu tun ist. So lässt sich auch eine stark individualisierte Herstellung für das Unternehmen rentabel und für den Kunden bezahlbar umsetzen. Darüber hinaus kann mit einer solchen Lösung mühelos Remote Support gewährleistet werden. Durch die integrierte Kamera streamt der Mitarbeiter vor Ort dazu einfach sein Sichtfeld, und Experten im Backoffice stehen mit Rat und Tat zur Seite, ohne dass sie selbst am Einsatzort sein müssen.

Daten auf Abruf dank Assisted Reality

Im Unternehmen wird auf eine Assisted Reality-Lösung gesetzt. Damit haben Nutzer jederzeit Zugriff auf Daten und Programme, die ihnen bei der Arbeit helfen – ohne jedoch Einschränkungen befürchten zu müssen. Denn die Sicht des Trägers wird im Bedarfsfall durch eingeblendete Informationen ergänzt. Das unterscheidet Assisted Reality von Augmented Reality (Überlagerung der Realität) oder aber Virtual Reality (Simulation einer Wirklichkeit). Die benötigten Informationen erscheinen auf dem Display der Brille. Da sich der Screen nicht permanent im Sichtfeld des Nutzers befindet, kann er bei Bedarf zur Rate gezogen werden, stört aber sonst nicht den freien Blick, sodass der Träger uneingeschränkt seiner Tätigkeit nachgehen kann.

Brille und Minicomputer als Hardwarebasis

Die dynaEdge Lösung des Unternehmens basiert auf einem
leistungsstarken und robusten Minicomputer, ausgestattet mit Windows 10 Betriebssystem und einem Intel Core Prozessor bis zur m7-Reihe. Dieser wird mit einem sogenannten Viewer ergänzt. Dabei handelt es sich um ein schlankes Brillengestell, das über ein Kabel mit dem Computing-Modul verbunden ist. Dadurch werden ungewollte Strahlen in Kopfnähe vermieden. Stattdessen befinden sich die Bluetooth- und WLAN-Schnittstellen im Gerät, das praktisch am Gürtel getragen wird. Die im Viewer verbauten Sensoren lassen sich per Knopfdruck abschalten, sobald sie nicht benötigt werden. Der Viewer ist zudem mit einer Vielzahl an Rahmen erhältlich und so individuell für Arbeitsform und -umgebung konfigurierbar: Vom üblichen Brillengestell für den Standardgebrauch über die Befestigung am Gummiband mit besonders viel Bewegungsfreiheit bis hin zur Schutzhelmbefestigung ist alles möglich.

Fertige Workflow-Module und Windows 10 erleichtern den Einstieg

Oftmals befürchten Verantwortliche einen komplizierten Implementierungsprozess und scheuen sich deshalb vor der Anschaffung eines Smart Glasses-Modells in ihrem Unternehmen. Doch das muss nicht sein: dynabook bietet bereits fertige Workflow-Anwendungen für verschiedene Branchen an, darunter auch für die Produktion. Die Software von Partner Ubimax3 ergänzen das dynaEdge-Paket perfekt. xAssist garantiert Expertenwissen in Echtzeit, während xInspect explizit auf Inspektion und Wartung ausgelegt ist. Wer spezielle Anforderungen hat, kann aber auch eine individuelle Anpassung vornehmen. Die dynaEdge-Lösung ist darüber hinaus denkbar leicht in Betrieb zu nehmen, da der Minicomputer einfach ein weiterer Client im Netzwerk ist, der sich dank Windows 10 Betriebssystem reibungslos ins bestehende System einfügt. Während zwei unterschiedliche Systeme womöglich Schwachstellen offenbaren, die sich Hacker zunutze machen, schafft eine Lösung, die auf Windows basiert, eine geschlossene IT-Struktur im Unternehmen. Zudem sind Gerät und Brille intuitiv bedienbar und Mitarbeiter können ohne lange Einführungen direkt loslegen.

Kein Grund zu zögern – die digitale Zukunft
beginnt jetzt

Die Datenbrille ist eine Zukunftstechnologie, die für die Produktion geradezu prädestiniert ist: Mitarbeiter, die einen Großteil ihrer Aufgaben analog erledigen, können damit einfach und effektiv unterstützt werden. Prozesse werden durch die durchgehende Verfügbarkeit von Programmen und Daten beschleunigt, sofortiger Remote Support verhindert Fehler und spart Zeit sowie Kosten. So erreichen Mitarbeiter bei Arbeitsprozessen ein vollkommen neues Level an Effizienz und Qualität.

www.toshiba.de


Foto: Dynabook Europe

Der Autor Jörg Schmidt ist seit Januar 2017 Head of Sales & Marketing DACH bei der Dynabook Europe GmbH (zuvor Toshiba Client Solutions Europe GmbH). In dieser Position ist er dafür verantwortlich, das Geschäftsfeld B2B PC in der DACH-Region weiterzuentwickeln, die Bestandskunden auszubauen sowie das Neukundengeschäft voranzutreiben. Der Diplomkaufmann (FH – HTKW Leipzig) blickt auf eine mehr als 20-jährige Erfahrung im B2B PC-Geschäft zurück: Bevor er ins Unternehmen kam, war er lange Jahre in verschiedenen Positionen bei Dell beschäftigt, zuletzt als Senior Sales Manager Acquisition MidMarket / Large Institutions.


Quellen

  1. https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Deutsche-Unternehmen-beim-Einsatz-neuer-Technologien-zurueckhaltend
  2. Die Toshiba Client Solutions Europe GmbH hat im April 2019 bekannt gegeben, dass sie ab sofort Dynabook Europe GmbH heißt. Weitere Informationen dazu finden Sie unter www.toshiba.de.
  3. Die Ubimax GmbH ist globaler Marktführer für Enterprise Wearable Computing-Lösungen.
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