Unterschätzte Erstmusterkontrolle

Zeitverlust senken und Qualität steigern

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Die Batch-Inspektion ist für eine schnelle Prüfung interessant. Foto: ANS
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Die heutige SMD-Fertigung ist geprägt von häufigen Produktwechseln vielen Neuanläufen und Vollauslastung der Bestückungskapazität. Sei es in der EMS Dienstleistungsbrache oder im OEM-Geschäft. Dies erfordert, dass zwei Faktoren immer größere Bedeutung erlangen.

Zum einen die Produktionszeit und zum anderen die geforderte nachhaltige Qualität. Unter Berücksichtigung dieser beiden Faktoren muss selbstverständlich die größtmögliche Produktivität für das Unternehmen erzielt werden. Dadurch ist es umso wichtiger die Produktionssysteme optimal auszulasten, die Stillstandszeiten zu verkürzen aber dabei auch die bestmögliche Fertigungsqualität sicherzustellen. Ist die Sicherstellung beider Faktoren nicht gewährleistet, so hat dies sehr schnell Auswirkung auf die Kundenzufriedenheit. Kosten- und zeitintensive Nacharbeit wird generiert und Folgeaufträge bleiben aus.

Um solche Qualitätsverluste in der Elektronikfertigung zu vermeiden, wird für die Prozesskontrolle ein sehr großer Aufwand in den verschiedenen Produktionsprozessen der Fertigung betrieben. So wird der Pastendruck mittels einem 3D Pasten-Inspektionssystem (3D-SPI), die Bestückung und die Lötstellen mittels einem automatischen optischen Inspektionssystems (AOI) inspiziert.

Letzteres geschieht in einem Großteil der Fertigungen jedoch erst, wenn die Leiterplatte bereits gelötet wurde. Außerdem wird in vielen Fertigungen auf die OCR-Erkennung im AOI verzichtet, da diese sehr anfällig für „Pseudofehler“ ist. Zudem werden weitere Leiterplatten bestückt und sogar gelötet, obwohl noch nicht einmal feststeht, dass die im AOI angelangte und geprüfte Leiterkarte überhaupt fehlerfrei ist. Fest steht also – es liegt ein Qualitätsvakuum nach dem Bestückungsprozess vor.

In den meisten Fertigungsstätten wird die sogenannte Erstmusterkontrolle von einem Mitarbeiter mit bloßem Auge durchgeführt. Hier wird die Baugruppe mit dem Bestückungsplan verglichen. Andere Firmen schwören auf das Vier-Augen-Prinzip. Dies bindet sogar direkt zwei Mitarbeiter. Diese Methoden sind jedoch alles andere als effizient. Die Qualität und Zeit der Kontrolle ist abhängig von der Konzentration der Mitarbeiter, welche Nachweislich mit ansteigender Arbeitsdauer sinkt. Diese Methode ist für eine Qualitäts- und
Effizienzsteigerung der Produktion vollkommen suboptimal.

Warum also in der heutigen Zeit, von Automatisierung und Industrie 4.0, die Überprüfung der ersten Baugruppe dem „fehlerhaften“ menschlichem Auge überlassen?

Nichts dem Zufall überlassen

Aus dieser Not heraus wurde bereits vor mehr als 13 Jahren das ExtraEye System, im Vertrieb von ANS, entwickelt. Eine Systemlösung welche es dem Mitarbeiter ermöglicht, die Erstmusterkontrolle genauer, schneller, sowie mit einem schriftlichen und bildlichen Nachweis effizienter denn je durchzuführen.

Innerhalb von wenigen Stunden ist der Mitarbeiter in der Lage die Software des Systems fehlerfrei zu bedienen. Die Programmierung geschieht innerhalb von drei einfachen und schnellen Schritten. Dadurch ist ein Programm auch von ungeübtem Personal in wenigen Minuten erstellbar.

Die Inspektion der Leiterplatte kann wahlweise in drei Verfahren durchgeführt werden – manuell, Batch oder vollautomatisch.

Manuelle Inspektion: Interessant für kleine Baugruppen – Jedes Bauteil wird softwareunterstützt einzeln mit dem Bestückungsplan verglichen.

Batch-Inspektion: Interessant für eine schnelle Prüfung – Alle Bauteile einer Artikelnummer werden gleichzeitig dargestellt und mit dem Bestückungsplan verglichen.

Die automatische Inspektion basiert auf einer Artikelnummer bezogenen Bauteilbibliothek, welches die Baugruppen in wenigen Sekunden auf den Bestückungsinhalt prüft. Hierbei muss das Auge die einzelnen Prüfschritte nicht mit verfolgen, sondern lediglich die Meldung für „OK“ und „NG“ aus dem Monitor entnehmen.

Mit allen Verfahren ist es möglich, den Qualitätsstatus der Leiterkarte zu prüfen und diesen auch mittels eines Reports zu dokumentieren.

ExtraEye ist ein System vom Anwender für den Anwender – garantierter Mehrwert für jede SMD-Fertigung. Das System ist in drei Varianten erhältlich:

  • X3040 für kleines Boardformat (380 x 450 mm)
  • X4040 für großes Boardformat (500 x 540 mm) jeweils als TableTop-System
  • A6000 mit einem Boardformat von 500 x 600 mm ist ein Inline-System.

SMTconnect, Stand 4-321

www.ans-answer.com


Foto: ANS

Der Autor Philipp Urbach ist Servicetechniker und Produktverantwortlicher von ExtraEye.


ANS-answer elektronik GmbH

Seit dem Jahr 2018 ist ANS answer elektronik Service und Vertriebs GmbH der Vertriebs- und Servicepartner für das ExtraEye System in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Das Unternehmen blickt im Jahr 2019 ebenfalls auf eine 25-jährige Erfolgsgeschichte als Systemausrüster von EMS Dienstleistern und SMD Fertigungsbetrieben zurück.



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