Rehm beschäftigt Mitarbeiter aus mehr als 26 Ländern

Den internationalen Weg gehen

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Der Alb-Donau-Kreis kann sich glücklich schätzen: Es herrscht Vollbeschäftigung, die Arbeitslosenquote liegt nur um die 2,0 %. Für die Firmen der Region bedeutet dies aber vor allem eines: Fachkräftemangel. Und das obwohl gleichzeitig der Bedarf an qualifiziertem Personal steigt. Rehm Thermal Systems rekrutiert daher schon seit einiger Zeit Fachkräfte aus dem Ausland. Eine Erfolgsgeschichte.

Weltweit beschäftigt das Unternehmen über 600 Mitarbeiter. Allein am Standort Blaubeuren kommen die Mitarbeiter aus über 26 Ländern. „Wir sind auf die Fachkräfte aus dem Ausland angewiesen – vor allem im Bereich Entwicklung, Konstruktion, aber auch im Bereich Software, bei den Mechatronikern und Facharbeitern“, sagt Personalleiter Joachim Erhard. Aufgrund der niedrigen Arbeitslosenquote musste der Horizont erweitert werden, neue Möglichkeiten der Rekrutierung ergriffen werden.

Über internationale Fachmessen, Jobbörsen wie dem Fachkräftetag in Neu-Ulm, der Karrierebörse in Ulm oder Sinojobs in München, aber auch über Kunden des Unternehmens, die auch im Ausland agieren, entstand bisher meist der Kontakt zu potenziellen neuen Mitarbeitern. „Es ist relativ einfach, internationale Fachkräfte zu finden. Die eigentliche Schwierigkeit liegt darin, diese Fachkräfte dann nach Deutschland zu bringen“, erklärt Joachim Erhard. Bei der Rekrutierung der internationalen Fachkräfte bekamen die Rehm-Verantwortlichen viel Unterstützung vom Welcome Center Ulm/Oberschwaben, das bei der Ulmer Industrie- und Handelskammer angesiedelt ist. „Das Welcome Center hat uns in vielfältigen Dingen unterstützt: Bei der korrekten Einhaltung der Genehmigungsverfahren – insbesondere bei der Anerkennung von Universitäten, dem Inhalt von Studiengängen an den ausländischen Universitäten sowie die Beglaubigung der Abschlüsse“, so Erhard.

Ein Umschüler zum Mechatroniker aus dem Irak, ein Syrer als Facharbeiter in der Zerspanung, ein Softwareingenieur aus dem Kamerun und ein Chinese, der als Elektro-Konstrukteur bei Rehm arbeitet: Die Arbeitsfelder der internationalen Fachkräfte sind ebenso vielfältig wie ihre Herkunftsländer. Sie arbeiten direkt an den Anlagen, entwickeln und implementieren Software oder konstruieren Anlagen: In nahezu allen Bereichen werden im Unternehmen Fachkräfte gesucht – und im besten Fall gefunden. Als Softwareentwicklerin arbeitet beispielsweise seit knapp zwei Jahren auch Dhanya Thondukulam Kannan aus Indien im Unternehmen. Sie ist unter anderem für den Support der MES-Applikationen sowie die Softwareintegration zuständig: „Ich möchte hier in der Region arbeiten, weil es in der Umgebung viele Unternehmen und damit viele Perspektiven und Möglichkeiten gibt“, sagt Dhanya Kannan. Die Integration in das Leben hier in Deutschland war für sie nicht immer einfach – was vor allem der Sprache geschuldet ist: „Die deutsche Sprache und das Schwäbische sind sehr schwierig“, erzählt sie.

Das Fazit von Joachim Erhard über die bisherigen Erfahrungen mit internationalen Fachkräften ist sehr positiv: „Wir haben sehr gute Erfahrungen mit internationalen Fachkräften gemacht. Und wir werden dies auch fortführen, um unseren Bedarf an Fachkräften weiterhin zu decken.“ Bei der Integration der Fachkräfte ist für die Verantwortlichen besonders wichtig, dass sich der neue Mitarbeiter wohlfühlt, dafür bietet Rehm ein „Rundumpaket“, wie Erhard betont: „Wir unterstützen die Mitarbeiter beim Fußfassen in Deutschland, bei den Alltäglichkeiten – angefangen von der Wohnung, über den Sprachkurs bis hin zum Bankkonto eröffnen“.

Ein Film über die internationalen Fachkräfte ist zu finden unter: https://www.rehm-group.com/de/karriere/arbeiten-bei-rehm.html.

www.rehm-group.com

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