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Digital und sicher in Zeiten von Corona

Aus der Extremsituation lernen
Digital und sicher in Zeiten von Corona

Jürgen Litz: „Viele Unternehmer merken erst jetzt, welche Werkzeuge ihnen für das Arbeiten 4.0 fehlen.“
Jürgen Litz: „Viele Unternehmer merken erst jetzt, welche Werkzeuge ihnen für das Arbeiten 4.0 fehlen.“ Foto: cobra
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Noch nie dagewesene Umstände sorgen für eher ungewohnte Bedingungen: Das Coronavirus und die damit zusammenhängenden Restriktionen der Bundesregierung zwingen Angestellte wie Entscheider zum Umdenken. Für viele bedeutet das, soweit umsetzbar, Homeoffice. Unternehmen, die bei der Digitalisierung der Arbeitsabläufe im Normalbetrieb zuvor gespart oder die Umstellung schlichtweg verpasst haben, sehen sich aktuell mit einem eindeutigen Wettbewerbsnachteil konfrontiert. „Trotz deutlich erkennbarer Tendenzen haben viele Betriebe die Entwicklung jahrelang ignoriert – das rächt sich nun“, fasst Jürgen Litz, Geschäftsführer der cobra – computer’s brainware GmbH und Experte für digitalisierte Arbeitsgestaltung, zusammen. „Wer sich allerdings im Bereich Arbeiten 4.0 gut vorbereitet zeigt, sollte die entstehenden Hürden leichter meistern können. Für alle anderen gilt: aus dieser Extremsituation lernen und die richtigen Schlüsse für die Zukunft ziehen.“

Zu Hause arbeiten, effektiv bleiben

Grundsätzlich kann jeder aus den eigenen vier Wänden arbeiten, der einem klassischen Bürojob mit Tätigkeiten am PC nachgeht. Genau diesen Schritt nehmen aktuell viele deutsche Unternehmen in Angriff – neben Empfehlungen der Regierung auch auf Wunsch der eigenen Belegschaft. Für viele Betriebe und Arbeitnehmer bleibt dies dennoch ein Zwangsexperiment mit offenem Ausgang. Laut einer aktuellen Umfrage des Bundesverbands Digitale Wirtschaft erwarteten 66 Prozent der befragten Angestellten Lösungen zur Umsetzung des Homeoffice (Studie des Bundesverbands Digitale Wirtschaft: Deutschland geht ins Homeoffice, 16.03.2020). „Erschreckend allerdings: Nur knapp über die Hälfte aller Befragten sehen ihren Arbeitgeber auch technisch dazu in der Lage“, berichtet Litz. „Viele Unternehmer merken erst jetzt, welche Werkzeuge ihnen für das Arbeiten 4.0 fehlen.“ Ferner dürfte der Ausbruch des Coronavirus nun also für ein sprunghaftes Wachstum der Nachfrage nach CRM-Tools sorgen, um das Arbeiten von zu Hause möglichst einfach und effektiv zu gestalten. Zentral abgespeicherte Datensätze, unkomplizierter Zugriff für alle Mitarbeiter unabhängig von Standort und Endgerät sowie Aktualisierungen in Echtzeit ermöglichen ein Arbeiten wie aus dem Büro.

Präsenz zeigen, Vertrauen schaffen

Neben dieser rein technischen Hilfestellung des durch Corona veränderten Arbeitsalltags erweist sich besonders der stetige Kundenkontakt in der Krise als unerlässlich. „In Zeiten großer Ungewissheit sehnen sich Abnehmer und andere Geschäftspartner vor allem nach Beständigkeit“, erklärt der Experte für digitalisierte Arbeitsgestaltung. „Alltag und Gewohnheit unterstehen einer harten Probe, was zu Verunsicherung führen kann. Regelmäßiger Kontakt vermittelt das Gefühl von Sicherheit und Kontinuität – ein seltenes Gut in dieser undurchsichtigen Phase.“ Umfangreiches Wissen über den Kunden hilft bei der Formung einer Beziehung auch auf der persönlichen Ebene, was das Vertrauen in das Unternehmen zusätzlich steigert. Mit einer gewissenhaft geführten Kundenkartei, assistiert durch CRM-Software, ergeben sich analytische Daten, die Unternehmen bei dieser Kommunikation unterstützen. Sie liefern beispielsweise Antworten auf die Frage: Wann zeigt sich welcher Kunde in welcher Weise ansprechbar? Entsprechende datenbasierte Handlungsempfehlungen bieten eine sichere Route durch die aktuelle Notsituation.

Dynamisch agieren, Kaltstart vermeiden

Seit Beginn der Corona-Pandemie ändert sich die Nachrichtenlage täglich – auch mit wirtschaftlichen Auswirkungen. Zahlen, Daten, Prognosen oder andere Insights, die an einem Tag noch durch Topaktualität glänzen, erweisen sich am Tag darauf bereits als überholt. Als umso wichtiger stellt sich eine Handlungsfähigkeit in Echtzeit heraus, die eine fortgeschrittene, betriebliche Digitalisierung gewährleisten kann. „Verkürzte Reaktionszeiten durch schnelle Datenübermittlung und zentrale Speicherung spielen eine entscheidende Rolle auf dem erfolgreichen Weg durch die Krise“, so Litz. Außerdem sollten Unternehmen das Ende der Pandemie und damit die Wiederaufnahme eines normalen Arbeitsbetriebs im Blick behalten und die nötigen Vorbereitungen für das Anlaufen der Wirtschaft treffen. „Einen Kaltstart gilt es unbedingt zu vermeiden“, warnt der Experte und sieht trotz aller negativen Auswirkungen auch ein hohes Entwicklungspotenzial in der Krise. „Zurzeit entsteht ein ganz neues technologisches Verständnis – selbst Skeptiker erkennen den Wert des digitalen Fortschritts. Sowohl als Wirtschaftsnation als auch gesellschaftlich können wir aus der Krise lernen.“

www.cobra.de

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