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Fraunhofer IPA und Uni Bayreuth bündeln Kompetenz in gemeinsamer Marke

Fraunhofer IPA und Uni Bayreuth bündeln Kompetenz
Produktion.Besser.Machen.

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Additive Fertigung als innovative Fertigungstechnologie Bild: Universität Bayreuth/Christian Bay
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Der Lehrstuhl Umweltgerechte Produktionstechnik an der Universität Bayreuth und die ebenfalls dort ansässige Projektgruppe Prozessinnovation des Fraunhofer IPA bündeln ihre Kompetenzen im gemeinsamen Markenauftritt Produktion.Besser.Machen. Ziel ist es, insbesondere kleine oder mittlere Unternehmen (KMU) in der Region dabei zu unterstützen, zukunftsfähiger, resilienter und nachhaltiger zu werden.

Werterhaltungsszenarien für Komponenten

Immer mehr Deutsche legen sich ein E-Bike zu. Doch kaum jemand macht sich Gedanken darüber, was mit dem E-Bike oder seinen Bestandteilen passiert, wenn sie nicht mehr funktionsfähig sind. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA und von der Universität Bayreuth denken bereits heute an morgen und erforschen nachhaltige Werterhaltungsszenarien für Komponenten von E-Bikes unter Zuhilfenahme innovativer Technologien der Re-fabrikation und der additiven Fertigung, bekannt als 3D-Druck. Die Forschenden beider Einrichtungen entwickeln beispielsweise im Projekt „AddRE-Mo: Werterhaltungsnetzwerk für Elektrofahrräder“ gemeinsam mit KMU aus unterschiedlichen Branchen Methoden und Ansätze für eine nachhaltige additive Refabrikation. Um mit regionalen KMU nach diesem Modell deren Produktion besser machen zu können, haben der Lehrstuhl Umweltgerechte Produktionstechnik und die Fraunhofer-Projektgruppe Prozessinnovation ihre Kompetenzen unter der Dachmarke Produktion.Besser.Machen. zusammengefasst. „Wir möchten so effizient gemeinsam mit Partnern aus der Industrie forschen, die Optimierung der Produktion voranbringen und unser Wissen in Unternehmen transferieren“, sagt Professor Frank Döpper, der den Lehrstuhl Umweltgerechte Produktionstechnik inne hat und die Projektgruppe Prozessinnovation leitet.

Thematisch fokussiert sich Produktion.Besser.Machen. auf die folgenden drei Schwerpunkte:

Industrialisierung der additiven Fertigung

Der 3D-Druck ist eine zukunftsweisende Technologie, mit der komplexe Bauteile und Strukturen in kleiner Losgröße wirtschaftlich produziert werden können. Für die breite industrielle Anwendung der additiven Fertigungsverfahren und der zugehörigen Prozessketten sind jedoch noch Hemmnisse zu überwinden. Die Forscher, die sich nun zu Produktion.Besser.Machen. zusammengeschlossen haben, erforschen Lösungen in den Bereichen Implementierung und Konstruktion, Produktion und Qualität, Prozess und Werkstoff sowie Arbeitssicherheit und Nachhaltigkeit. Außerdem beraten sie Unternehmen hierzu individuell.

  • Implementierung von Künstlicher Intelligenz

Künstliche Intelligenz (KI) umfasst ein umfangreiches Portfolio an Methoden und Technologien für die datengetriebene Optimierung von Wertschöpfungsketten. Basis für die erfolgreiche Implementierung von KI-Anwendungen in der industriellen Produktion ist die Verfügbarkeit geeigneter Daten. Produktion.Besser.Machen. erforscht und entwickelt ganzheitliche Konzepte von der Datenerfassung über die -analyse bis hin zur Anwendung in der Produktion.

Umsetzung der nachhaltigen Produktion

Die nachhaltige Produktion vereint ökologische und ökonomische Ziele und reicht dabei vom einzelnen Prozess über effiziente Wertschöpfungssysteme bis hin zur Kreislaufwirtschaft. Bei den Wissenschaftlern von Produktion.Besser.Machen. liegt der Fokus auf der Schließung von Produktkreisläufen durch die Refabrikation (engl. Remanufacturing). Sie erforschen und entwickeln dabei Lösungen in den Bereichen Produktion, Logistik und Qualität. (bt)


Kontakt
Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA
Universitätsstr. 9
95447 Bayreuth
Tel.: +49 921 785160
Website: www.produktion-besser-machen.de

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