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Bitkom: Sind Messen und Events der Zukunft digital?

Im Corona-Jahr 2020 verstärktes Online-Marketing
Sind Messen und Events der Zukunft digital?

Ergebnisse der Bitkom-Umfrage
Die Messen und Events der Zukunft sind (auch) digital. Foto: Bitkom
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Vorträge, netzwerken, Branchenaustausch: Messen und Events sind in der digitalen Wirtschaft auch im kommenden Geschäftsjahr ein wichtiges Marketing- und Vertriebsinstrument. Allerdings finden diese Veranstaltungen immer häufiger digital oder als so genannte hybride Formate statt. So haben für 78 % der Digitalunternehmen in Deutschland rein virtuelle Messen und Events in Zukunft eine große oder sehr große Bedeutung. Mit 70 % sagen dies fast ebenso viele über hybride Messen und Events, die zu einem Teil vor Ort und zu einem anderen Teil in digitaler Form stattfinden. Reine Vor-Ort-Veranstaltungen haben künftig nur noch für 39 % der Unternehmen Relevanz. Das sind die Ergebnisse einer Umfrage des Digitalverbands Bitkom unter Marketing-Verantwortlichen in der IT- und Telekommunikations-Branche.

Demnach setzen 47 % der Unternehmen in diesem Jahr erstmals digitale bzw. hybride Messen als Marketinginstrument ein, 18 % nutzen solche Formate schon seit langem. 57 % nutzen ebenfalls erst seit Kurzem virtuelle Konferenzen oder Kundenevents, jedes vierte Unternehmen (24 %) tut dies bereits länger. „Das Bedürfnis nach Austausch und Vernetzung ist ungebrochen. Mit virtuellen und hybriden Veranstaltungen kann diesem Bedürfnis auch unter den erschwerten Bedingungen der Pandemie Rechnung getragen werden“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. „Die Technologien zur Durchführung sind mittlerweile so vielfältig und interaktiv, dass auch künftig einige bislang rein physische Veranstaltungen durch digitale Formate ersetzt werden.“

Insgesamt geben die ITK-Unternehmen rund 5,5 % ihres Gesamtumsatzes für Marketingmaßnahmen aus – das ist ein Plus von 1,1 Prozentpunkten im Vergleich zu 2019, als es 4,4 % waren. Dabei ist der Anteil der Ausgaben für Online-Aktivitäten gestiegen und liegt bei 39 % des Marketingbudgets (2019: 35 %). Fast alle der befragten Unternehmen (99 %) betreiben eine Unternehmenswebsite oder einen Webshop. 97 % sind in sozialen Medien wie Facebook, Twitter oder LinkedIn aktiv. 86 % betreiben Suchmaschinenoptimierung (SEO) oder Suchmaschinenmarketing (SEA). 72% der ITK-Unternehmen generieren ihre Leads, also qualifizierte und interessierte Kontakte bzw. Kunden, über registrierungspflichtige Inhalte. Zwei Drittel (68 %) verbreiten ihre Inhalte über Presseportale oder einen Newsroom, 60 % schalten klassische Online-Werbung wie etwa Banner, 29 % nutzen das sogenannte Affiliate-Marketing. „Gerade für Digitalunternehmen sind Onlinemarketingmaßnahmen unverzichtbar“, so Rohleder.

Für Direktmarketing werden lediglich 10 % der Marketingbudgets aufgewendet. Vorn steht hier E-Mail-Marketing per Newsletter, die 81 % der Unternehmen verschicken. Dahinter folgen Werbeartikel (62 %) sowie Direkt-Marketing per Telefon (39 %) und per Post (35 %).

Die vollständige Studie ist hier zu finden.

www.bitkom.org

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