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Umfrage belegt – Deutsche Industrie investiert in die Zukunft

Mit Investitionen der Krise trotzen
Umfrage belegt – Deutsche Industrie investiert in die Zukunft

Umfrage belegt – Deutsche Industrie investiert in die Zukunft
Die Umfrage bestätigt: Deutsche Unternehmen investieren vor allem in die Digitalisierung. Foto: reichelt
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Die Corona-Pandemie und die daraus entstehenden wirtschaftlichen Folgen haben deutsche Unternehmen trotz staatlicher Unterstützung in Rekordhöhe vor große Herausforderungen gestellt. Dennoch blicken Unternehmen nach vorne und wappnen sich für die Zukunft. Die von reichelt in Auftrag gegebene Umfrage bestätigt: Deutsche Unternehmen investieren vor allem in die Digitalisierung. Die Zahlen wurden vom internationalen Umfrageinstitut OnePoll für reichelt elektronik erhoben und umfassen 1.500 Teilnehmer aus Europa, davon 500 aus Deutschland.

Investitionen – das plant die Industrie 2021

Durchschnittlich 6,6 % des Jahresumsatzes planen die deutschen Industrieunternehmen im Jahr 2021 zu investieren. Dabei sagen 71 % der Befragten, dass sie im Vergleich zum Vorjahr mehr für Investitionen einplanen und trotzen damit schlechten Prognosen. Zwölf Prozent investieren gleich viel und 17 % müssen bei Investitionen zurückfahren. Damit zeigt sich ein positiveres Bild als von vielen erwartet.

Investitionen werden vor allem in den Bereichen IT (42 %), neue Technologien (31 %), Technische Ausstattung wie Maschinen und Werkzeuge für die Produktion (20 %) sowie Forschung und Entwicklung (18 %) getätigt. Auch in der Krise blicken die Befragten nach vorne und machen ihr Unternehmen zukunftsfähig. Die größte Motivation hinter den Investitionen ist der Wille, wettbewerbsfähig zu bleiben (38 %). 33 % sagen, dass Investitionen notwendig seien, um einen reibungslosen Ablauf aller Prozesse zu gewährleisten. Immerhin 19 % geben an, dass die Corona-Pandemie positive finanzielle Auswirkungen für sie hatte und deshalb höhere Investitionen möglich sind. Auf der anderen Seite stehen Unternehmen, die bei Investitionen im nächsten Jahr den Rotstift ansetzen müssen. Die meisten von ihnen investieren bis zu 5–10 % weniger. Gründe sind die Pandemie und ihre Auswirkungen (16%) ebenso wie eine erwartete geringere Wirtschaftsleistung im nächsten Jahr (14 %).

Digitalisierung im Fokus

Digitalisierung in allen Bereichen des Unternehmens hat bei den meisten Unternehmen einen hohen Stellenwert. Etwa zwei Drittel der Befragten geben diese Aufgabe als eine der obersten Prioritäten an (32 % als Priorität 1, 36 % als Priorität 2). So planen 37 % der Teilnehmer Neuanschaffungen in diesem Bereich, während 52 % bestehende Lösungen ausbauen und verbessern möchte. Einen ebenfalls hohen Stellenwert hat die Investition in Automatisierungslösungen. Auch hier planen 26 % Neuanschaffungen, während 52 % Bestehendes upgraden will. Ähnlich ist es bei dem Ausbau des Industrial Internet of Things (IIoT): Hier planen 25 % Neuanschaffungen. 35 % geben sogar an, dass sie Neuanschaffungen für den 5G-Ausbau einplanen.

Zukunftsgerichtet investieren und die Krise überstehen

„Die Unsicherheit, wie sich die Lage weiterhin entwickelt, die Angst vor einem zweiten Lockdown und die Frage, wie lange die Pandemie die Welt und damit auch das wirtschaftliche Geschehen in Atem halten wird, sind ernst zu nehmende Faktoren, die ihre Schatten auf die Wirtschaftskraft der Unternehmen werfen“, kommentiert Ulf Timmermann, Geschäftsführer des Unternehmens. „Umso erfreulicher ist es für uns zu sehen, dass sich die Unternehmen davon nicht lähmen lassen. Gerade jetzt ist der wichtigste Zeitpunkt, um optimistisch zu bleiben, Kampfgeist zu zeigen und zuversichtlich in Neues zu investieren. Nur so können Unternehmen mit dem immer schneller werdenden und sich schnell ändernden Takt der Weltwirtschaft mitgehen. Dafür müssen sie smarter und flexibler sein und sich rasch an sich ändernde Gegebenheiten anpassen. Nichts hilft ihnen dabei mehr als die Investition in neue, intelligente Technologien.“

www.reichelt.de

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