Dritte InPrint in Deutschland endet mit durchweg positiven Ergebnissen

Zentrale Fachmesse für Druckanwendungen in der industriellen Fertigung etabliert

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Die dritte Ausgabe der InPrint war erneut der Treffpunkt für rund 3.000 hochrangige Industrieexperten, inklusive Erfindern, Integratoren sowie Produktionsspezialisten aus einer großen Bandbreite von Industriebereichen. Foto: Mack Brooks Exhibitions Ltd
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Die dritte Ausgabe der InPrint in Deutschland fand auf dem Messegelände in München statt. Die Fachmesse war erneut der Treffpunkt für rund 3.000 hochrangige Industrieexperten, inklusive Erfindern, Integratoren sowie Produktionsspezialisten aus einer großen Bandbreite von Industriebereichen. Ein umfangreiches Konferenzprogramm bot Einblicke in die neuesten Entwicklungen und das Marktpotential dieses wachsenden Sektors. Während der offiziellen Preisverleihung wurden vier ausstellende Unternehmen mit Preisen für innovative Produktentwicklungen und herausragende Partnerschaften ausgezeichnet. Der Veranstalter sowie die Mehrheit der 153 ausstellenden Unternehmen waren mit dem Resultat der Messe sehr zufrieden.

„Mit ihrem spezialisierten Fachpublikum, das auf der Messe zusammenkommt, um das Marktpotential von innovativen Drucktechnologien zu fördern, hat sich die InPrint nun als zentrale Fachmesse für Druckanwendungen in der industriellen Fertigung fest etabliert. Die Fachmesse ist eine wichtige Plattform zum Austausch von Ideen und innovativem Denken, aber dieses Mal wurden von den Ausstellern auch sehr viele konkrete Lösungsansätze auf den Messeständen gezeigt. Was wir als Ergebnis der diesjährigen Veranstaltung feststellen können, ist, dass sich die InPrint von einem reinen Networking-Event zu einer Fachmesse mit Networking-Aspekt entwickelt, mit einem guten Anstieg von Verkaufsgeschehen auf den Messeständen“, so Nicola Hamann, Geschäftsführerin des Veranstalters, Mack Brooks Exhibitions.

Auf der InPrint 2017 in München wurden die neuesten Technologien im Spezial-, Sieb-, Digital- und Inkjet-Druck auf Metall, Kunststoff, Textilien, Glas, Keramik, Holz und anderen Oberflächen von 153 Ausstellern aus 19 Ländern präsentiert. Die Anwendungen, die auf der Fachmesse vorgestellt wurden, sind speziell für die Integration in Produktionslinien entwickelt und erlauben daher die individualisierte Massenfertigung einer Vielzahl von industriell hergestellten Produkten.

„Während die Individualisierung vieler Produkte und Materialien bisher nur bei kleinen Produktionsmengen oder der Einzelfertigung möglich war, bieten industrielle Druckanwendungen nun eine langfristige Individualisierung von Konsumgütern innerhalb des industriellen Produktionsprozesses. Viele Produktionszweige sehen großes Marktpotential in diesen Druckanwendungen, da sie es Unternehmen ermöglichen, ihre Wertschöpfungskette aufzuwerten und sich einen Wettbewerbsvorteil zu sichern“, so Frazer Chesterman, Gründer der InPrint.

Die Vielfalt der Industriebereiche, die von den Besuchern der InPrint abgedeckt wurden, reicht von der Automobilindustrie, über Inneneinrichtung, Mode, Elektronik- und Haushaltswarenproduktion bis hin zu Spielzeugen, Sportartikeln, dem Medizinbereich, Lebensmittel, Keramik und vielen mehr. Die Liste der Besucher der InPrint 2017 umfasst Teilnehmer von bekannten Marken, wie zum Beispiel adidas, Audi, Boehringer Ingelheim, Continental, Daimler, Evonik, Fischersports, Lego System, Marc Cain, Mercedes-Benz, Nestlé, Procter & Gamble Manufacturing, Ravensburger Spieleverlag, Rodenstock, Swarovski, Swatch Group und uvex sports group.

Insgesamt 2.951 Besucher aus 63 Ländern kamen nach München, um die neuesten Anlagen zu entdecken, Know-how auszutauschen und Geschäftspartner zur Entwicklung von marktreifen Lösungen zu finden. Neben den Fachbesuchern aus dem industriellen Druckbereich konnte die Messe ebenfalls 1.834 Besucher der productronica registrieren, der Weltleitmesse für die Entwicklung und Fertigung von Elektronik, die dieses Jahr erneut parallel stattfand.

Eine erste Analyse der Messeumfrage zeigt, dass die Hälfte der InPrint-Besucher von außerhalb Deutschlands kam. Die Top-Besucherländer, neben Deutschland, waren Italien, Großbritannien, Österreich, die Schweiz, Spanien, die Niederlande, Frankreich, Polen und Russland. Während 60 % der Besucher Druckexperten waren, war ein Drittel der Besucher aus unterschiedlichen Fertigungsindustrien und circa 7 % aus dem Verpackungsbereich. Laut der Besucherumfrage kam eine Vielzahl der Messebesucher aus der Führungsebene, arbeiten in der Forschung und Entwicklung oder sind Marketingexperten oder Fertigungsspezialisten. Die Besucher sind größtenteils im digitalen Drucksektor tätig (38 %), im Inkjet-Bereich (26 %), Siebdruck (20 %) und Spezial-Druck (9 %). Die Hauptinteressen aller Besucher der Fachmesse lagen auf Druckmaschinen und -systemen, Tinten, Flüssigkeiten und Chemikalien, Druckköpfen, Sieben und andere Spezialteilen, Materialen und Substraten und Hardware und Software sowie integrierten und kundenspezifischen Teilen.

Zusätzlich zu den Aktivitäten an den Messeständen wurde den Besuchern ein umfangreiches Begleitprogramm in zwei Konferenztheatern innerhalb der Messehalle geboten. Die Fachkonferenz gab Besuchern wertvolle Einblicke in aktuelle Trends und die neuesten Entwicklungen im funktionalen und dekorativen Druck sowie im Verpackungsdruck. Die einzelnen Sessions enthielten Fachvorträge, Expertenrunden und eine Podiumsdiskussion und wurden von den Teilnehmern sehr positiv angenommen.

Die nächste InPrint in München wird vom 12. – 14. November 2019 stattfinden. Die InPrint Italien findet in Mailand vom 20. – 22. November 2018 statt. Das nächste InPrint-Event in den USA wird vom 9. – 11. April 2019 in Louisville, Kentucky veranstaltet.

www.inprintshow.com


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