Digitalisierung interner Fertigungsabläufe mit ERP-System

Stabile Produktionsgeschwindigkeit trotz steigender Komplexität

Digitalisierung interner Fertigungsabläufe mit ERP-System

ERP-System
Mit einem an die Wertschöpfungskette angepassten ERP-System den Anforderungen der Zukunft gerecht werden. Foto: Becktronic
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Aufträge innerhalb von einem Tag auszuliefern, einen 4 Stunden-Eilservice ohne Aufpreis zu gewährleisten und das bei gleichzeitig wachsenden Anforderungen an die Schablone in den Bereichen SMD, LTCC oder Waferherstellung, spiegeln die anspruchsvollen Branchenherausforderungen von heute wider. Doch nur wenige können diesem hohen Qualitätsniveau gerecht werden. Umso größer sind die Ansprüche einzelner Marktakteure, wie die der Becktronic GmbH. Trotz stetig komplexerer Ausführungen von SMD-Schablonen sowie einem zunehmenden Auftragsvolumen sieht der SMD-Schablonenproduzent den steigenden Fertigungsherausforderungen gelassen entgegen. Möglich wird dies durch optimale Prozesse und den Einsatz eines an die Wertschöpfungskette angepassten ERP-Systems.
Im Zeitalter der Industrie 4.0 erwarten Kunden eine transparente Kommunikation während der Bearbeitungsphase sowie höchste Qualitätsstandards in allen Bereichen. Höhere Packungsdichten auf immer kleineren Flächen, komplexer werdende Padbilder und ein zunehmender Mix aus unterschiedlichen Bauteilen führen zu einem stetigen Niveauanstieg bei der Fertigung von SMD-Schablonen. Diese Komplexitätszunahme im Fertigungsprozess wirkt sich jedoch unweigerlich auf die Herstellungsdauer aus und verlängert diese. Um die Geschwindigkeit und Exaktheit in der Schablonenproduktion dennoch aufrechtzuerhalten und ihrem hohen Qualitätsanspruch stets gerecht zu werden, investiert das Unternehmen verstärkt in die Optimierung interner Prozesse. Durch die Digitalisierung einzelner Produktionsschritte differenziert sich das Unternehmen nicht nur von Wettbewerbern, sondern betritt gleichzeitig zukunftsstarkes Terrain. Das Herzstück der Innovation ist ein individualisiertes ERP-System (Enterprise-Resource-Planning), welches die Anforderungen an die Schablonenherstellung sowie die Unternehmensabläufe in sich vereint. In einem zweiten Schritt ist die Integration eines DMS (Dokumentenmanagementsystems) geplant. Damit verfolgt das Unternehmen zielstrebig die Umsetzung papierloser Büros: Redundanzen werden vermieden, die Auffindbarkeit wird durch Verschlagwortung und individuell angepasste Strukturen beschleunigt. Diese Effizienzmaximierung führt zu nachhaltigen Qualitätssteigerungen trotz engen Zeitfenstern.
„Mit der Einführung eines umfassenden ERP-Systems haben wir nun eine fundierte Grundlage für eine lückenlose Erfassung der Wertschöpfungskette geschaffen. Wir werden die vielfältigen Funktionen des Systems sukzessive in unsere Abläufe integrieren, sodass wir zukünftig technische und kaufmännische Prozesse verknüpft abbilden können. So schaffen wir größtmögliche Transparenz für unsere Kunden und können Sonderanforderungen präzise dokumentieren und abrufen“, erklärt der Geschäftsführer Thomas Schulte-Brinker.
Mit diesen Neuerungen beweist das Unternehmen digitale Entwicklungskompetenz und eine nachhaltige Unternehmensführung. Seit jeher legt das Unternehmen großen Wert auf eine umweltbewusste Unternehmenspolitik und strebt einen über die Gesetzgebung hinausreichenden verantwortungsbewussten Umgang mit Roh- und Wertstoffen an. Der eingeschlagene Weg zur Papierlosigkeit spiegelt sich in den neuesten Bemühungen wider. Diese Investition ist eine von vielen Maßnahmen zur kontinuierlichen prozessorientierten Qualitätsoptimierung bei der SMD-Schablonen-Fertigung. Weitere Schritte werden im Laufe des Jahres folgen und sind in intensiver Vorbereitung.
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