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Neue Maßstäbe in der Produktionsplanung

Detailtiefe in der Personalplanung
Neue Maßstäbe in der Produktionsplanung

Neue Maßstäbe in der Produktionsplanung
Sack EDV-Systeme ermöglicht neue Detailtiefe in der Personal- und Vorrichtungsplanung Bild: iStock-1352825073 + Screenshot Sack EDV-Systeme

Bisher stoßen Produktionsplanungslösungen oftmals an Grenzen, wenn es um die Berücksichtigung komplexer Abhängigkeiten geht. Die Sack EDV-Systeme GmbH stellte eine Lösung vor, die eine bisher unerreichte Detailtiefe in der Produktionsplanung bietet. Sie zielt auf die optimale Auslastung von CNC-Maschinen mit Automations- bzw. Palettenwechselsystemen ab, wobei die Personalverfügbarkeit und -qualifikation zentral berücksichtigt werden. Die Kombination aus Vorrichtungs- und Personalplanung ermöglicht es Unternehmen, ihre Maschinenparks effizient zu nutzen und zudem die Personalressourcen optimal einzusetzen.

„Produktionsunternehmen stehen zunehmend vor der Herausforderung, ihre Maschinenkapazitäten effizienter auszuschöpfen, ohne zusätzliche Personalressourcen bereitzustellen. Dies ist vor allem auf den steigenden Wettbewerbsdruck und den akuten Fachkräftemangel zurückzuführen. Um konkurrenzfähig zu bleiben, müssen Unternehmen ihre Betriebskosten senken und gleichzeitig die Produktivität steigern. Der Einsatz von mehr Personal verursacht jedoch erhebliche Kosten und steigert die Produktionseffizienz nicht proportional. Zudem haben viele Unternehmen Schwierigkeiten, qualifiziertes Personal zu finden“, erklärt Geschäftsführer Tilmann Sack.

Um diesen Herausforderungen zu begegnen, hat das Unternehmen zwei neue Module in sein Manufacturing Execution System (MES) proMExS, das über ein eigenes Produktionsplanungstool verfügt, integriert. Tilmann Sack erläutert die Besonderheit dieser Module: „Die Kombination aus Vorrichtungs- und Personalplanung und die daraus resultierenden Möglichkeiten sind bisher einzigartig auf dem Markt. Unsere Lösung setzt neue Maßstäbe, da sie beispielsweise die Verfügbarkeit von Maschinen mit der Verfügbarkeit des Personals in Abhängigkeit von Qualifikation und weiteren Auftragsdetails wie Vorrichtungen, passende Referenzelemente und Fertigungslosgröße kombiniert. Dadurch wird sichergestellt, dass sowohl das richtige Personal als auch die passenden Vorrichtungen zur richtigen Zeit am richtigen Ort verfügbar sind, um den Produktionsprozess reibungslos und effizient zu gestalten. Das ermöglicht es, Produktionskapazitäten maximal auszuschöpfen.“

Ganzheitliche Planungslösung

Die Module Vorrichtungsplanung und Personalplanung wurden gemäß einer Kundenanforderung entwickelt und sind für den gesamten Markt verfügbar. Es galt, sogenannte Vorrichtungen – zum Beispiel Schraubstöcke oder spezialisierte Aufspannungen – so zu verplanen, dass später auch in personallosen Schichten auf Maschinen mit Palettenwechselsystemen gefertigt werden kann. Die Herausforderung bestand darin, die Auftragsmengen auf die verschiedenen Vorrichtungen zu verteilen und eine gleichzeitige Mehrfachverplanung zu vermeiden, was eine präzise Planung und das Splitten der Arbeitsgänge erfordert.

„Da es für das Rüsten der Vorrichtungen qualifizierten Personals bedarf, das nur begrenzt verfügbar ist, haben wir eine neuartige Personalplanung entwickelt. Diese plant basierend auf Schichtplänen und Qualifikationen das Personal für die Maschinen sowie die Rüst- und Laufzeiten der Vorrichtungen ein. Eine weitere Anforderung bestand darin, die Mitarbeiter den Rüstvorgängen zuzuordnen, die je nach Arbeitsgang entweder an der Maschine oder extern erfolgen können. Wird extern gerüstet, kann die Maschine gleichzeitig mit Laufzeit verplant werden“, erklärt Tilmann Sack.

Durch die Berücksichtigung vielfältiger Abhängigkeiten wie Personalqualifikationen, Maschinenkapazitäten und Vorrichtungsverfügbarkeit wird jetzt eine hohe Präzision in der Produktionsplanung erreicht. Aspekte wie die Anzahl der verfügbaren Vorrichtungen pro Artikel, die maximale Spannkapazität pro Vorrichtung und die Art und Anzahl der Plätze im Palettenspeicher der Maschine fließen ebenfalls in die Planung ein. Zudem kann die Personalplanung unabhängig von der Vorrichtungsplanung eingesetzt werden, um auch Tätigkeiten wie Montagen flexibel planen zu können und auf unterschiedliche Produktionsszenarien reagieren zu können.

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