Röntgeninspektion 4.0 für die SMD-Produkte in der Smart Electronic Factory Wettbewerbsfähig durch Fehlerdetektion und Qualitätsprüfung - EPP

Röntgeninspektion 4.0 für die SMD-Produkte in der Smart Electronic Factory

Wettbewerbsfähig durch Fehlerdetektion und Qualitätsprüfung

Smart.Electronic.Factory
Smart Electronic Factory im Hause Limtronik. Foto: Limtronik
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Die Limtronik GmbH (www.limtronik.de) betreibt eines der modernsten EMS-Unternehmen in Deutschland und ist Vorreiter in puncto intelligente Elektronikfabrik. Die vernetzte Fertigung dient zum einen der Effizienz durch automatisierte Prozesse, zum anderen der Qualitätssicherung der hochsensiblen Elektronikprodukte. Ein Glied in der intelligenten Fabrik ist daher die 3D-Röntgentechnologie von Göpel electronic. Das X Line X Line · 3D sorgt für die Fehlerdetektion der Produkte der drei SMD-Linien im Unternehmen. Durch entsprechende Geschwindigkeit und einfache Bedienung ist eine serienmäßige Inspektion innerhalb der Taktzeit möglich.

Der Dienstleister ist Experte für Electronic Manufacturing Services (EMS) und Joint Development Manufacturing (JDM)-Partner. Das Unternehmen begleitet seine Kunden von der Produktentwicklung bis zum fertigen, auslieferbereiten Endprodukt. Wie für EMS-Dienstleister charakteristisch, variieren die Vielfalt und Komplexität der Produkte sehr stark: von Einzelbaugruppen und Prototypen bis zu Großserien.

Höchste Qualität und Schnelligkeit bei marktüblicher Preisgestaltung sind wettbewerbsentscheidend. Das Unternehmen fertigt daher nach Lean-Gesichtspunkten und automatisiert die Produktion immer weiter. Die Elektronikfabrik bildet die Industrie 4.0-Forschungs- und Entwicklungsumgebung für den SEF Smart Electronic Factory e.V. – ein Verein, der sich auf Industrie 4.0-Entwicklungen spezialisiert hat.

Baugruppentest und Qualitätssicherung durch automatisches Röntgen

Der Einsatz eines automatischen Röntgeninspektionssystems von Göpel electronic in der Smart Electronic Factory unterstützt die Qualitätssicherung und liefert nützliche Daten. Die Kunden aus den Bereichen Sicherheitstechnik, Automotive und Medizintechnik fordern eine Testabdeckung von nahezu 100 Prozent. Mit den Inspektionssystemen in der Fertigungslinie sowie elektrischen Tests im Prüffeld (In-Circuit-Test, Funktionstest und JTAG/Boundary Scan) wird der Dienstleister diesen Anforderungen gerecht. Um die Qualität von Lötverbindungen, insbesondere bei BGAs und QFNs, zu überprüfen, wurde bereits im Jahr 2010 ein AXI-System (Automatische Röntgeninspektion) des Herstellers integriert. Dieses Röntgensystem namens X Line · 3D der Serie 100 war seinerzeit eines der ersten Systeme, das eine vollflächige 3D-Röntgenbildaufnahme innerhalb der Taktzeit ermöglichte. Nach jahrelangem Dauereinsatz wurde es aktuell durch ein neues Modell der 300er-Serie ersetzt.

Das System wird als separate Insellösung neben den SMD-Linien betrieben, um flexibel die Produkte aller drei SMD-Linien inspizieren zu können. Selbst, wenn die Röntgeninspektion nicht gefordert wird, werden ungeachtet dessen Stichproben einer jeden Produktion zur Verifikation im X Line · 3D geprüft. Der Fokus der Röntgeninspektion liegt auf den nicht sichtbaren Lötstellen (BGA, QFN, LGA, THT), wobei auch für das AOI kritische Lötstellen mittels AXI geprüft werden. Auch eine 100-prozentige Lötstellenkontrolle ist mit dem System möglich. Das Touch-Bedienkonzept im App-Stil stellt die wichtigsten Informationen übersichtlich dar und erlaubt durch integrierte Hinweistexte, Bilder und Videos eine kurze Einarbeitungszeit auch für neue Bediener. Die Pilot Inspect Maschinensoftware kommuniziert ebenso mit der Software Pilot Connect. Diese ermöglicht die Anbindung an MES.

Daten für höhere Wertschöpfung

Neben den vollständigen Ergebnissen einer Inspektion werden dabei auch Maschinen- und Betriebszeiten übermittelt. Das soll unter anderem dazu führen, künftige Wartungszyklen besser planen und einsteuern zu können. Denn die Limtronik-Fertigung befindet sich auf dem Weg zur Predictive Maintenance.

„Mit dem Röntgeninspektionssystem, das einfach via App bedienbar ist, und eine Anbindung an MES & Co. ermöglicht, erhalte ich alle Informationen via Tablet auf einen Blick. So kann ich von meinem Arbeitsplatz aus das System überwachen und steuern, Probleme aus der Ferne diagnostizieren, Stillstandzeiten werden vermieden. Dabei werden alle relevanten Informationen wie Qualitätsdaten (SPI/AOI/AXI und Boundary Scan) eingebunden“, erklärt Manuel Sehr, Techniker AOI/AXI bei Limtronik.

www.limtronik.de

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