Pulse hält Einzug bei Katek

Linien mit Smartwatch und Tablet Überwachung installiert

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V.l.n.r.: Wolfgang Heyder (Asys) und Georg Fahringer (Katek) vor einer Pulse-Linie bei Katek. Foto: Asys Group
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Pulse ist auf Erfolgskurs, bereits über 40 Linien wurden mit der Lösung verkauft. Seit Mai 2017 sind drei Pulse Linien bei Katek installiert. Die Vorteile, die die Lösung mit sich bringt, hat der Elektronikdienstleister schon frühzeitig erkannt, und deshalb von Anfang an darauf gesetzt. Nun konnte das Unternehmen ein erstes Statement zum Mehrwert des mobilen Assistenzsystems abgeben – und Pulse traf ins Schwarze.

Die Asys Messeaktion “test first pay later” im Jahr 2015 veranlasste Katek dazu, die Software und Devices in der eigenen Produktion einzusetzen. Im Rahmen dieser Aktion konnte sich der Elektronikdienstleister in vier Monaten ein Bild der Lösung machen. „Pulse hat sofort unsere Aufmerksamkeit geweckt. Daher war klar, dass wir diese Aktion für uns nutzen wollen. Bis zum finalen Entschluss ging dann aufgrund interner Prozesse noch etwas Zeit ins Land, aber die Installation war im Endeffekte eine logische Konsequenz für uns“, erklärt Georg Fahringer, technischer Sachbearbeiter bei Katek.

Von Anfang an überzeugt

Katek nutzte schon vorher das Softwarepaket OIC von Asys. Vor allem die Softwarekomponente IC-Run konnte überzeugen. Fahringer betont: „Der automatische Produktwechsel für die Gesamtlinie hat uns ein großes Stück nach vorne gebracht.“ Um die Produktionsabläufe zusätzlich zu optimieren, sollte Pulse integriert werden.

Asys bietet mit Pulse ein komplettes System – Anbindungen, Software und Devices – aus einer Hand und arbeitet dabei mit einer offenen Schnittstelle, um die Einbindung weiterer Maschinen, auch Fremdanlagen, zu ermöglichen. Ein Argument, das Katek überzeugte. Man kann sowohl selbst Module einbinden, als auch klar gegenüber Maschinenlieferanten kommunizieren, welche Maschinenfunktionen in die Lösung integriert werden sollen.

Mit der Software geht Katek die Herausforderung der Mikrostopps in der Linie an. Das eigene System generiert erst nach fünf Minuten Stillstand eine Fehlermeldung, sodass Mikrostopps oft durchs Raster fallen. Die Lösung kann diese abfangen und reduzieren. Die App „Alerts&Info“ meldet Faktoren, die zu Linienstopps führen können und das, bevor sie eintreten. Der Operator bekommt eine übersichtliche To-Do Liste auf Smartwatch oder Tablet angezeigt, die Aufgaben nach der verbleibenden Reaktionszeit priorisiert. Der Operator kann einen Linienstopp effektiv vermeiden und Mikrostopps frühzeitig erkennen, um ihnen sofort entgegenzuwirken.

Ein weiterer Vorteil sind die beschleunigten Reaktionszeiten beim Be- und Entladen der Linie. So werden beispielsweise die Vorwarngrenzen für den Leiterplattenabstapler und den Magazinen direkt auf dem Smart Device angezeigt, der Bediener kann planen und die Magazine rechtzeitig wechseln. Schließlich reagiert der Operator auch schneller auf Störungen einzelner Module der Linie.

Eine solide Lösung mit Potenzial für mehr

„Wir können dank Pulse auch bei Katek weniger Maschinenstopps vermerken und somit ist die Produktivität an den Linien gestiegen. Die Bediener, die die Smartwatch für ihre Arbeit nutzen, fühlen sich entlastet und planen ihre Aufgaben nun auf ganz andere Weise. Es zeigt sich, dass wir genau das bieten können, was wir mit unserer Lösung versprechen“, berichtet Wolfgang Heyder, Vertriebsingenieur bei Asys, der das Projekt von Anfang an begleitet hat.

Seit der Integration der Software in die Produktion sind nun vier Monate vergangen. Bisher nutzen 40% der Mitarbeiter die Pulse Smartwatch. Fahringer ist optimistisch: „ Wie bei jedem System, das neu eingeführt wird, ist auch bei Pulse noch Skepsis da. Ich bin aber überzeugt, dass die Mitarbeiter über kurz oder lang den Nutzen der Lösung für sich erkennen und dann nicht mehr darauf verzichten möchten.“ Dann wird der Elektronikdienstleister das volle Potenzial ausschöpfen.

Die Anbindung von Fremdanlagen an das System ist ein weiterer Punkt, der Potenzial für mehr bietet. Asys bündelt unter der Pulse Community alle Anlagenhersteller der Elektronikbranche, deren Produkte dank individueller Anbindung an die offene Schnittstelle „Pulse fähig“ sind. An deren Ausbau arbeitet das Unternehmen stetig: „Unser Ziel, dem Kunden eine Lösung für seine komplette Linie zu bieten, verfolgen wir konsequent. Denn in unseren Augen werden wir in Zukunft nur mit Offenheit und herstellerübergreifender Zusammenarbeit auf Kundenanforderungen angemessen reagieren können. Diese Philosophie versuchen wir zu allen, in einer SMT-Linie vertretenen, Anlagen-Anbietern zu tragen“, bekräftigt Erwin Beck, Senior Vice President Product Management & Marketing bei Asys.

Eine gute Basis

„Wir blicken auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit zurück. Die Organisation mit Asys hat sehr gut funktioniert, wir konnten immer auf die Unterstützung zählen“, lobt Fahringer den Projektverlauf.

www.asys-group.de; www.katek.de

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