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Radartechnikunternehmen setzt auf geregelten Rework-Prozess

Präzision und Zuverlässigkeit bei der Bestückung von Prototypenboards
Radartechnikunternehmen setzt auf geregelten Rework-Prozess von Ersa

Der zunehmende Trend der Miniaturisierung im gesamten Elektronikbereich hat auch starken Einfluss auf die eingesetzte Sensorik. Sensoren sollen möglichst klein und gleichzeitig äußerst leistungsfähig und robust sein. Im Hinblick auf diese Anforderungen fallen eine Reihe von Aufgaben an, bei denen zugleich hohe Flexibilität und Genauigkeit gefragt sind. Um bestmöglichste und qualitative Produktions- und Entwicklungsergebnisse zu erzielen, setzt das Radartechnikunternehmen InnoSenT auf einen hochwertigen und fortschrittlichen Maschinenpark und investierte kürzlich in ein Ersa HR 550 Rework System.

Im Jahr 1999 gegründet ist die InnoSenT GmbH heute weltweit eines der führenden Unternehmen im Bereich Radartechnik. Der Hersteller und Entwickler innovativer Sensorlösungen bietet an seinem Firmensitz im unterfränkischen Donnersdorf die gesamte Bandbreite der Engineering Dienstleistung und der Elektronikproduktion an: von kundenspezifischer Entwicklung über Prototypenfertigung und Serienproduktion eigener Produkte bis hin zur Auftragsfertigung (EMS). Dank dem starken Fokus auf Qualität und Innovation gilt das Unternehmen als Technologietreiber der industriellen und automotiven Sensorik und ist seit Jahren auf Erfolgskurs. Um den Anforderungen an immer diffiziler werdende Baugruppen gerecht zu werden, suchte man nach einem System, das sehr kleine Baugruppen zuverlässig bestückt, lötet und mit dem im Bedarfsfall auch Nacharbeiten durchgeführt werden können. Konkret ging es dabei um die Verarbeitung spezieller Radar-Hochfrequenz-Chips mit ungewöhnlich kleinen Abmessungen von unter 1 mm². Hierfür muss das System den Chip mit seinen Anschlüssen von 150 µ Durchmesser korrekt aufnehmen, ausrichten und in einem sicheren und geregelten Prozess verlöten. Die hochgenaue Bauteilplatzierung des HR 550 mit Krafterkennung als auch die Computer unterstützte Bauteilplatzierung kann diese Herausforderung zuverlässig erfüllen.

Leistungsstarkes und flexibles Reworken

Insgesamt eignet sich die Ersa Hybrid-Heiztechnik für die Verarbeitung solcher Miniaturkomponenten optimal. Der Energieeintrag für das Löten erfolgt in einer Kombination aus mittelwelliger Infrarotstrahlung und einem Konvektionsanteil. Die teils sehr sensiblen Baugruppen werden somit schonend und homogen erhitzt. Der Einsatz von bauteilspezifischen Düsen ist nicht notwendig, wodurch das System universell eingesetzt werden kann. Im Vergleich zur Heißlufttechnik ist bei der Ersa IR-Technologie die Gefahr, dass Kleinstbauteile mit geringem Gewicht ungewollt weggeblasen werden können, von Vornherein eliminiert. Auch Beschädigungen an umstehenden Bauteilen durch heiße Gase sind ausgeschlossen.

Eine im Heizkopf integrierte und hochgenaue Vakuumpipette stellt die präzise Bauteilaufnahme und -platzierung der Kleinstbauteile sicher. Im Hinblick auf die immer vielfältiger werdenden Bauteilarten und Lötverbindungen ist es dem Donnersdorfer Unternehmen wichtig, möglichst flexibel zu sein. Mit dem HR 550 ist die Bearbeitung von Bauteilen mit Größen ab 01005 bis 70 mm x 70 mm möglich.

Neben Bestückungs- und Lötvorgängen gilt es im Prototypenbau oftmals auch Bauteile auszutauschen oder nach ausführlichen Tests hinsichtlich Lebensdauer oder Funktion Veränderungen an der Schaltung vorzunehmen. Nacharbeiten dieser Art können mit dem Reworksystem ebenfalls sicher und zuverlässig durchgeführt werden.

Zusammenarbeiten ein Erfolg

Auch die intuitive Software HRSoft2 war ein ausschlaggebender Pluspunkt für das System. Durch die übersichtliche Bedienung und klare Benutzerführung mittels Piktogrammen lernen auch neue Mitarbeiter*innen den Umgang mit dem System sehr schnell. Da automatisch alle durchgeführten Reworkprozesse und Systemzustände dokumentiert und gespeichert werden, erfüllt das HR550 Reworksystem alle Dokumentations-/Traceabilityanforderungen des Unternehmens.

Es kann jederzeit nachvollzogen werden, mit welchen Parametern eine bestimmte Baugruppe bearbeitet wurde, was insbesondere für die Fertigung von Produkten aus der Automotive- und Bahnindustrie unumgänglich ist. Im Praxiseinsatz zeigte sich, dass das HR 550 den Erwartungen voll entspricht und äußerst zuverlässig arbeitet. Das Radartechnikunternehmen ist mit seiner Wahl und der Performance sehr zufrieden und froh, einen verlässlichen Partner an der Seite zu haben, um die anstehenden Aufgaben sowie zukünftige Herausforderungen zu meistern.

Durch die geringe Distanz von etwa 100 km zwischen InnoSenT und dem Ersa Democenter im baden-württembergischen Wertheim konnten Demonstrationen und Probelötung vor Ort unkompliziert und kurzfristig durchgeführt werden. Die beiden Unternehmen sind nicht nur aufgrund der räumlichen Nähe sehr eng miteinander verbunden. Schon seit 2016 vertraut das Unternehmen auf die 100-jährige Ersa Erfahrung in der Löttechnik. Neben dem Rework System sind mehrere Lötstationen wie beispielsweise die i-CON VARIO 4 sowie EASY ARM Lötrauchabsaugungen und weiteres Lötequipment im Einsatz.

www.ersa.de | www.innosent.de

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