Startseite » Top-News » News »

Hohe Nachfrage nach Bestückautomaten trotz Corona-Krise

FUJI profitiert vom boomenden asiatischen Markt
Hohe Nachfrage nach Bestückautomaten trotz Corona-Krise

Anzeige

Trotz anhaltender Corona-Krise verzeichnet der japanische Konzern FUJI Corporation eine hohe Nachfrage nach seinen Produkten – insbesondere aus dem asiatischen Markt. Dies bestätigt unter anderem die sehr gute Produktionsauslastung des Konzerns in Japan. In den USA und Europa macht das Unternehmen dagegen jedoch – bedingt durch die Corona-Entwicklungen – eine verhaltene Nachfrage aus. Um das Geschäft in Europa anzukurbeln, stellt sich die deutsche Niederlassung FUJI Europe Corporation GmbH als international agierender Spezialist für Elektronik-Bestückungsautomaten mit verschiedenen Maßnahmen stärker auf. Zu diesen zählen unter anderem Online-Trainings sowie der engere Austausch mit japanischen Kollegen.

„Unsere Produktion in Japan läuft derzeit auf hohem Niveau. Hauptgrund ist der nach wie vor boomende asiatische Markt. In den USA und Europa fällt die Nachfrage dagegen geringer aus und hat das Normalniveau der Prä-Corona-Ära noch nicht wieder erreicht“, erklärt Stefan Janssen, Mitglied der Geschäftsführung.

Das Unternehmen stellt sich auf die neuen Gegebenheiten ein und bietet für Kunden und Mitarbeiter verstärkt digitale Maßnahmen. Dazu zählen unter anderem Online-Schulungen. Das Programm umfasst neben Hardware- und Software-Trainings auch Demos und vieles mehr.

Interkultureller Austausch unterstützt Business Continuity

Ein zentraler Baustein der Business Continuity-Strategie ist der intensive Austausch zwischen den weltweiten Niederlassungen – insbesondere zwischen Deutschland und Japan. Stefan Janssen sagt: „Wir legen seit Anbeginn großen Wert darauf, die Verständigung zwischen unseren Mitarbeitern in Deutschland und Japan zu fördern. Die Corona-Krise trägt dazu bei, dass wir noch stärker zusammenwachsen. Beispielsweise bieten wir bidirektionale Sprach-Trainings und vieles mehr online an.“

Das Unternehmen setzt dabei auch auf interkulturellen Austausch und begrüßt regelmäßig japanische Kollegen für eine engere Zusammenarbeit in der deutschen Niederlassung. Dazu wurde ein Austauschprojekt ins Leben gerufen. „Japanische Ingenieure ziehen mit ihren Familien für vier bis fünf Jahre nach Deutschland, um in unserer Niederlassung in Kelsterbach zu arbeiten. Die japanischen Kollegen sind in die Entwicklung neuer globaler und innovativer Technologien involviert und können dieses Wissen später in ihrer Arbeit in der Heimat einfließen lassen. Der Austausch findet aber natürlich in beide Richtungen statt. Wir entsenden auch heimische Mitarbeiter zu Schulungen nach Japan“, erklärt Stefan Janssen.

So nehmen derzeit zwei Japaner an diesem Projekt teil. Takuya Sakagami ist im Rahmen des Austauschprogramms in Kelsterbach vor Ort. Er sagt: „Ich arbeite hier als Technischer Berater. Meine Aufgaben bestehen darin, mich auf den Kundendienst-Support zu konzentrieren, das von FUJI Japan erworbene Wissen rund um die Technologie weiterzugeben und schnelle Unterstützung bei der Zusammenarbeit mit FUJI Japan zu leisten.“

Auch Takuya Narukawa arbeitet ebenfalls derzeit als Technischer Berater in Kelsterbach. Er unterstreicht: „Die größte Ähnlichkeit zwischen Deutschland und Japan sehe ich im besonderen Fleiß. Dazu kommt, dass die Mitglieder des Unternehmens beider Länder der gleiche Innovationsgeist verbindet. Ich arbeite aber auch in Deutschland, um Sprachbarrieren abzubauen und in Japan künftig schneller auf Kundenanfragen reagieren zu können.“

www.fuji-euro.de

Anzeige
Schlagzeilen
Aktuelle Ausgabe
Titelbild EPP Elektronik Produktion und Prüftechnik 11
Ausgabe
11.2020
LESEN
ABO
Newsletter

Jetzt unseren Newsletter abonnieren

Webinare & Webcasts

Technisches Wissen aus erster Hand

Whitepaper

Hier finden Sie aktuelle Whitepaper

Videos

Hier finden Sie alle aktuellen Videos

Anzeige
Anzeige

Industrie.de Infoservice
Vielen Dank für Ihre Bestellung!
Sie erhalten in Kürze eine Bestätigung per E-Mail.
Von Ihnen ausgesucht:
Weitere Informationen gewünscht?
Einfach neue Dokumente auswählen
und zuletzt Adresse eingeben.
Wie funktioniert der Industrie.de Infoservice?
Zur Hilfeseite »
Ihre Adresse:














Die Konradin Verlag Robert Kohlhammer GmbH erhebt, verarbeitet und nutzt die Daten, die der Nutzer bei der Registrierung zum Industrie.de Infoservice freiwillig zur Verfügung stellt, zum Zwecke der Erfüllung dieses Nutzungsverhältnisses. Der Nutzer erhält damit Zugang zu den Dokumenten des Industrie.de Infoservice.
AGB
datenschutz-online@konradin.de