Pressegespräch der Messe München zur electronica 2010

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Anlässlich der bevorstehenden electronica 2010 fand in der Sky Lounge in München das Pressegespräch statt. Die Weltleitmesse deckt nahezu alle Segmente der Elektronik vollständig ab, insbesondere auch attraktive, neue Wachstumsmärkte und Anwendungsfelder. Dies in Verbindung mit der hohen internationalen Dichte und Entscheiderqualität des Besucherpublikums bietet ausstellenden Unternehmen hervorragende Absatz- und Expansionsmöglichkeiten.

Norbert Bargmann, der seit Januar 2010 die Verantwortung für den Geschäftsbereich Neue Technologien der Messe München übernommen hat, informierte die anwesende Presse über Daten und Fakten zur Veranstaltung vom 9. bis 12. November 2010. So trägt die Elektro- und Elektronikindustrie aufgrund ihrer Größe eine enorme gesellschaftliche Verantwortung. Gleichzeitig bietet sie Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen wie die Zukunft der Mobilität und die Energieversorgung der Menschheit. Daher stellt die electronica 2010 ein Impulsgeber für die Entwicklung der Branche dar, präsentiert zukunftsorientierte Lösungen der innovativsten Unternehmen weltweit, liefert Antworten auf die wichtigsten gesellschaftlichen Fragen und richtet den Blick konsequent auf das Morgen. Mit dieser Zukunftsorientierung ist die Messe auch thematisch die weltweit wichtigste Veranstaltung für die Unternehmen der Branche. Die Elektronikbranche, ihre Märkte, Technologien und Anwendungen sind weltweit in Bewegung. Ändert sich die Industrie, passt sich die electronica mit ihrem Ausstellungsspektrum entsprechend an. In diesem Jahr werden verstärkt Wachstumsbereiche wie Leistungselektronik und e-Mobility, e-Signage, Medizinelektronik und Photovoltaik präsentiert.

Von Entscheider bis zum Einkäufer
Häufig als Entscheidermesse gesehen, sind tatsächlich auch 52 % der Besucher im Unternehmen in einer führenden Position, informierte Herr Bargmann weiter. Gleichzeitig ist sie eine Entwicklermesse, sind 51 % der Besucher nämlich als Entwickler tätig. Auch für Besucher aus Einkauf und Beschaffung sowie Fertigung und Produktion ist die Münchner Weltleitmesse eine wertvolle Informations- und Kommunikationsplattform. Ein ganz großer Vorteil ist, dass sich die Besucher hier über alle relevanten Themen der Elektronik informieren können. Sie müssen nicht verschiedene Fachmessen besuchen, sondern können diese Informationen durch einen Besuch einholen. Dass sie diese Gelegenheit auch nutzen, zeigen die Besucherbefragungen, denn der Großteil der Besucher informiert sich in verschiedenen Ausstellungsbereichen. Dieser Mehrwert spielt für fast alle Besucher eine große Rolle. Insbesondere in Zeiten, in denen die Reisebudgets reduziert und die Frage nach Effizienz und Kostenbewusstsein ständig gestellt wird.
Für internationale Marktführer ist diese Messe ein Impulsgeber, als Richtungsweiser, als Austauschplattform und als Orientierung für mindestens die nächsten zwei Jahre zu sehen. Als unverzichtbarer Bestandteil der Marketingaktivitäten stellt die Messe ein wesentliches Element in der Kommunikation mit ihren Kunden dar sowie eine gute Gelegenheit, sich gegenüber dem Wettbewerb zu positionieren. Es gibt Neuaussteller wie etwa NXP, Samsung Semiconductor, Toshiba Electronics Europe oder Marvell, was für sich spricht. Gerechnet wird mit 2.560 Ausstellern, doch laut Angaben der Messe München kommen noch immer Anmeldungen an. Daher war es kaum möglich, eine Prognose über die endgültige Ausstellerzahl zu machen.
So wie auf Seiten der Aussteller die Key Player der Branche vertreten sind, sind es bei den Besuchern die Vertreter der bedeutendsten Anwenderbranchen, die sich auf der electronica informieren. Mehr als ein Drittel der Besucher ist in der Industrieelektronik tätig, 18 % kommen aus dem Feld Automotive und Elektronik für sonstige Konsumgüter ist mit 12% der Besucher vertreten.
Die gesamte Branche im Blick
Die electronica 2010 wird die A- und B-Hallen und einen Teil der Halle C1 des Messegeländes belegen und wird kompakter aufgeplant sein als in der Vergangenheit. Auch die Wegeführung wurde optimiert. Parallel zur electronica findet die hybridica, internationale Fachmesse zur Entwicklung und Herstellung hybrider Bauteile, statt. Sie wird die Halle C1 belegen. In den Messehallen, den Foren und Konferenzen stehen die Wachstumsmärkte der Elektronik im Fokus. Während einige der Foren thematisch ausgerichtet sind, wie etwa das Automotive- oder das Embedded-Forum, deckt das electronica-Forum eine Auswahl der aktuell wichtigsten Entwicklungs- und Technologiefelder ab, wie etwa Medizinelektronik und MEMS, Photovoltaik und erneuerbare Energien.
Highlight des ersten Messetags ist der CEO Round Table zum Thema „Was wir aus der Krise gelernt haben“. Hier werden die Vorstandsvorsitzenden von vier führenden Halbleiterherstellern diskutieren. Moderiert wird die Runde von Kilian Reichert, einem freien Journalisten.
Der letzte Messetag ist dem Thema Nachwuchs gewidmet. Das Programm für die Schülergruppen der Jahrgangsstufen 12 und 13 ist zweigeteilt. Nach allgemeinen Informationen zum Ingenieurstudium werden die Schülerinnen und Schüler Aussteller besuchen und dort mit Trainees und Jungingenieuren über die Aufgabengebiete eines Ingenieurs sprechen und erfahren, wie spannend dieser Beruf ist.
Anspruchsvolles Konferenzprogramm
Bei den Kongressen steht erstmals eine Veranstaltung der Electronic Components Association, die in den USA beheimatet ist, neben der electronica automotive conference und dem wireless congress, im Programm. Sie findet am 10. und 11. November im ICM statt und befasst sich mit Fragestellungen rund um passive Komponenten.
Last but not least gibt es auf der electronica Elektromobilität zum Ausprobieren. Auf einem Testparcours in Halle A6 können Besucher die Leistungsfähigkeit von Pedelecs und E-Bikes auf die Probe stellen. Die Strecke wird einen Abschnitt mit einer Steigung von 11 % haben und dort wird sich die Power der Bikes zeigen.
Die zweitägige electronica automotive conference ist dabei, sich als eine der führenden Konferenzen der Branche zuetablieren. Mit 300 Teilnehmern aus 23 Ländern war sie 2008 sehr international besetzt. Die Automobilelektronik zählt an sich schon zu den wichtigsten Wachstumsmärkten. Im Fokus stehen auf der Konferenz die Themen Elektromobilität, Fahrerassistenz, Kommunikation und globale Wachstumsmärkte.
Der „wireless congress 2010: systems & applications” befasst sich mit drahtlosen Anwendungen als Impulsgeber für Forschung und Entwicklung in der Elektronikindustrie wie etwa Bluetooth-Technologien oder Energiemanagement. Damit adressiert auch diese Konferenz die Wachstumsmärkte der Elektronik.
Auf der electronica wird die Branche zeigen, welche neuen Wege sie gehen wird, um den Herausforderungen unserer Zeit zu begegnen und die Zukunft zu gestalten.
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