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Neues rund um selektives Löten

Seminar in Marktheidenfeld mit umfangreicher Betrachtung der Prozesse
Neues rund um selektives Löten

Die rund 50 Teilnehmer ließen sich von AF industries und Vitronics Soltec in die Welt des Selektivlötens entführen
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Im Zuge der Technology Tour 2012 von Vitronics Soltec veranstaltete AF industries in Marktheidenfeld ein Seminar, und lud in die Welt der Lösungen rund ums Löten ein. Der Fokus lag dabei auf einer umfangreichen Betrachtung des selektiven Lötprozesses, sowohl aus technologischer Sicht als auch aus der Anwenderperspektive.

AF industries, Anbieter rund um das Thema Lötanlagen in Deutschland und der Schweiz, war bis zu seiner Gründung im Jahre 2012 durch Alexander Franz der deutsche Ableger von Vitronics Soltec BV. Als wichtigster Partner des Niederländischen Herstellers verfügt das Unternehmen über ein umfangreiches Portfolio, ergänzt durch Systeme von EPM aus der Schweiz und Inertec Löttechnik. Die Leistungen erstrecken sich vom Vertrieb hochwertiger Wellen-, Reflow- und Selektivlötanlagen mit dafür verwendeten Applikationen über Helpdesk-Dienste, Prozessunterstützung und Ersatzteilversorgung bis hin zur Planung von Automatisierungssystemen in Verbindung mit dem klassischen Handel überholter Gebrauchtmaschinen.

In Marktheidenfeld verfügt der Systemanbieter und Dienstleister über ein modern eingerichtetes Democenter. Hier haben Kunden die Möglichkeit, Maschinen live anzusehen und umfangreich zu testen. Darüber hinaus bietet sich das Democenter ideal für die Technologietage an, wie jüngst geschehen. Das Seminar war der Auftakt und soll an die erfolgreichen Seminarreihen der Vorjahre anknüpfen. Der erste Tag des Events hatte eine individuelle technische Beratung durch Applikation und Vertrieb auf der Agenda. Es gab ausreichend Gelegenheit, sich direkt mit Experten von Vitronics Soltec oder erfahrenen Technikern auszutauschen, um für spezielle Anwendungen oder Fragen Lösungen und Antworten zu erhalten.
Nach seiner Begrüßung der ca. 50 Teilnehmer am zweiten Seminartag übergab Alexander Franz an den Geschäftsführer von Vitronics Soltec, Dave Lesperance. Einführend waren Worte über ITW zu hören, die im Jahre 2010 das Unternehmen übernahmen und seither maßgeblich die Strategie des Lötanlagenherstellers bestimmen. Weiter ging es zur globalen Aufstellung und Standorte von Vitronics, die Produktionsstätten in den Niederlanden, den USA sowie in China unterhalten. Mittels eines weltweiten Netzes von Distributoren ist man stets nah am Kunden und kann auf deren Belange eingehen. Die Produktpalette bietet Lötanlagen für den Reflow-, Wellen- sowie Selektivbereich inklusive der Ersatzteile. Anschließend gab Frank van Erp, Direktor Vertrieb und Service für Europa, eine Übersicht über die globalen Trends in der Elektronikfertigung, aus der klar hervorging, dass die Produktion sich weiter in die Niedriglohn-Länder verschieben wird, da der Preis maßgeblich über den Erfolg entscheidet.
Ton Colijn zeigte die Anforderungen an moderne Selektivlötsysteme auf. Hier ging es um den Flussmittelauftrag, Vorheizung, Lötmodule und nicht zuletzt um die nächste Generation der mySelective, was mit Live-Demos untermauert wurde. Der Vorteil beim selektiven Lötprozess besteht darin, dass jede einzelne Lötstelle unter optimalen Prozessbedingungen gelötet werden kann, und so schonender für die Baugruppen vonstatten geht. Durch wesentliche Verbesserungen der MultiWave gestalten sich die mySelective-Lötanlagen des Unternehmens noch flexibler, und bringen dem Kunden in eine neue Dimension des Lötprozesses. Hohe Ausbeute und kosteneffiziente Produktion, einhergehend mit besser kontrollierten Prozessen, gehören zu den Losungsworten, um konkurrenzfähig zu bleiben.
Gerjan Diepstraten, zu diesem Zeitpunkt noch bei Cobar und mittlerweile zu Vitronics Soltec gewechselt, hielt einen Vortrag über die Optimierung des Flussmittelauftrages für optimale Ergebnisse im Selektivlötprozess. Abgerundet wurde dieser Vortrag durch einen Erfahrungsbericht von Goncalo Costa von Bosch, dem nach der Vorstellung der Design of Experiment Projektarbeit mit Bosch, Cobar und Vitronics Soltec, Live-Vorführungen mit Multiwellenapplikation und Testboards folgten, um Vorgehensweise und Ergebnisse zu verdeutlichen. Der Wechsel zwischen Theorie und Praxisvorführungen in Echtzeit über Videostreaming direkt von der Maschine beleuchteten den theoretischen Inhalt zusätzlich. (dj)
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