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Modernster Datenaustausch mit einem Open Interface 4.0

Die Möglichkeiten der Vernetzung von 3D-SPI, -AOI, -AXI und -MXI
Modernster Datenaustausch mit einem Open Interface 4.0

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Inspektionssysteme von Viscom erfüllen zwei wichtige Anforderungen von Industrie 4.0: Sie stellen schon lange im Rahmen von Big Data große Mengen an Informationen für externe Auswertungen bereit, die insbesondere im Verbund mehrerer Systeme des Unternehmens genutzt werden, und binden jetzt neu Systeme anderer Anbieter in ihre vernetzten Prozesse ein.

Mit dem Quality Uplink und der statistischen Prozesskontrolle (SPC) haben Nutzer von Inspektionssystemen wie S3088 SPI, S3088 ultra gold oder X7056RS Werkzeuge in der Hand, die vielseitige Datenverknüpfungen und Auswertungsoptionen zur Verfügung stellen. Jetzt geht man mit dem neuen Feature Open Interface 4.0 einen entscheidenden Schritt weiter: Informationen können nun herstellerunabhängig zusammengeführt werden. Das Feature ist zunächst für die Software-Plattform SI verfügbar und besteht aus zwei Komponenten: Bei der ersten handelt es sich um eine offene Schnittstelle zu SPI-Systemen (Lotpasteninspektion) beliebiger Hersteller. Bei der zweiten geht es darum, den Anwendern große Mengen an Informationen aus den Prüfprozessen für vielfältige Auswertungen zur Verfügung zu stellen.

Die offene SPI-Schnittstelle ermöglicht es vor allem, Ergebnisse aus der automatischen optischen Inspektion (AOI) und der Röntgenprüfung (AXI/MXI) mit den SPI-Daten eines anderen Systemherstellers so zusammenzuführen, dass der Anwender den Herkunftsunterschied praktisch gar nicht bemerkt. Er kann am Verifikationsplatz SPI-Bilddaten aufrufen und sie dort mit SPI-Prüfergebnissen und -Messwerten sowie den verschiedenen Inspektionsdaten des Herstellers verknüpfen. Hat das SPI-System Lotdepots als fehlerhaft klassifiziert, kann es zudem von den mit ihm vernetzten Systemen zusätzliche Bildaufnahmen anfordern. Für diese Funktionen stellt das Unternehmen in standardisierter Form eine dynamische Programmbibliothek sowie Funktionsaufrufe bereit, die es anderen Anbietern von SPI-Systemen ermöglichen, ihre Software mit der Viscom-Schnittstelle zu verbinden.

Beim zweiten Bestandteil des Open Interface 4.0 handelt es sich um sehr leistungsfähige Schnittstellen für Big Data. Der Hintergrund: Fertigungsprozesse stellen heute vielfältige Informationen bereit, die in den Unternehmen für prozessrelevante Auswertungen genutzt werden. Die Inspektionssysteme des Herstellers können zu diesem Zweck pro Leiterplatte Informationsmengen im Megabyte-Bereich zur Verfügung stellen. Dazu gehören u. a. Prüfergebnisse und Bauteilnamen. Vorausgesetzt, dass auch andere Systeme die Datenbank des Kunden in ähnlicher Weise bedienen, lassen sich z. B. auf Basis des Bauteilnamens Querbezüge herstellen, die sonst verborgen blieben.

Die Möglichkeiten der Vernetzung von 3D-SPI, -AOI, -AXI und -MXI aus einer Hand bieten weiterhin klare Vorteile, denn die dazugehörige Software-Plattform ist in der Regel von Haus aus optimal auf die Kommunikation der Systeme untereinander ausgelegt. Die Daten der Inspektionssysteme des Herstellers können darüber hinaus aber auch in Datenbanken mit unterschiedlicher EDV zur Steuerung der Produktion fließen und die Prüfergebnisse mit denen aus SPI-Systemen anderer Hersteller verknüpft werden. Das Open Interface 4.0 des Unternehmens bestätigt damit, dass Industrie 4.0 längst in der Praxis angekommen ist.

www.viscom.de

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