Startseite » Technik » Applikationsbeschreibungen »

Kompetenznetzwerk zur Umsetzung

Im SMT SmartNetwork mit großen Schritten zur Smart SMT Factory
Kompetenznetzwerk zur Umsetzung

Anzeige
Kein anderer großer Equipment-Hersteller hat sich so früh und konsequent hinter das Zukunftskonzept Smart SMT Factory gestellt wie ASM. Dabei setzt der Technologieführer auf Vernetzung – auch und vor allem mit Kunden und Partnern.

Dass die Smart SMT Factory vieles verändern wird, war klar. Aber diese Veränderungen betreffen nicht nur unsere Produktentwicklung. Auch die Art, wie wir gemeinsam mit Kunden und Partnern an Smart Factory Lösungen arbeiten, ist völlig anders“, so Gabriela Reckewerth, Senior Director Global Marketing bei ASM. „Ein Beispiel ist das SMT SmartNetwork. Das SMT SmartNetwork ist ein weltumspannendes Kompetenznetzwerk von Elektronikfertigern, Lösungspartnern, ASM Distributoren und ASM Teams. Organisiert über die regionalen SMT Centers of Competence (CoC) von ASM Assembly Systems (ASM) arbeiten die Teilnehmer in verschiedenen Projekten an der Umsetzung der Smart SMT Factory. Was alle Teilnehmer eint: Sie wollen durch die Umwandlung ihrer Elektronikfertigungen in eine Smart SMT Factory effizienter, produktiver und besser werden. Um dieses Ziel zu erreichen, arbeiten sie intensiv mit ASM als strategischem Partner zusammen und nutzen aktiv die SMT Center of Competence.“

Prozesse rücken in den Vordergrund

Mit den SMT Center of Competence hat das Unternehmen weltweit an den Standorten München, Singapur, Shanghai, Shenzhen und Atlanta ein echtes Erfolgsmodell eingeführt. Die offenen oder kundenspezifischen Veranstaltungen, Workshops und Intensivkurse decken alle Aspekte der Elektronikfertigung ab und wurden bereits von tausenden Mitarbeitern von Kunden und Interessenten genutzt. In den CoCs finden Kunden komplette SMT-Linien und alle benachbarten SMT-Stationen wie Vorrüstung, Planung, Materiallager etc. Neben dem erfahrenen Stammpersonal im CoC sind je nach Fragestellung ASM Fertigungs- und Prozessexperten abrufbar, die mit ihrem Spezialwissen Lösungswege aufzeigen oder über interne Evaluierungsprojekte neue Lösungen entwickeln. In diesem Mikrokosmos einer modernen, kompletten Elektronikfertigung lassen sich also Prozesse abbilden und Optimierungspotenziale mit sichtbaren, nachprüfbaren Ergebnisse aufzeigen.

Diese Infrastruktur und das Expertennetzwerk der CoCs dienen so als Informationsdrehscheibe für das von ASM etablierte weltweite SMT SmartNetwork.

Das SMT SmartNetwork geht weit über die eigentlichen CoCs hinaus und bindet proaktiv smarte Referenzfertigungen in die Entwicklung und Umsetzung von Lösungen ein. In einer solchen Referenzfertigung arbeitet ASM Equipment direkt mit Lösungen anderer Equipment-Hersteller zusammen, die gemeinsam mit ASM an Lösungen für die smarte Fabrik arbeiten und aktiv den Fortschritt gestalten wollen.

Warum ist das wichtig? In den SMT SmartNetwork-Projekten geht es nicht mehr nur um Investitionen in einzelne Maschinen oder Softwareprodukte, sondern um Vernetzung, Integration und die gezielte Verbesserung von besonders wichtigen oder kritischen Prozessen beim Kunden. Je nach Fertigungssituation können dies extrem flexible Change-over-Prozesse, höchste Anforderungen an die Bestückqualität, ein effizienterer Materialfluss oder neue Ansätze für Operator Guidance oder Remote Support sein.

Die Anforderungen bei Projekten im Bereich Smart SMT Factory sind für alle Seiten – Elektronikfertiger, Prozessexperten und Equipment-Lieferant – extrem hoch. So ist von den Elektronikfertigern gefordert, dass sie viele Details über ihre Prozesse, Herausforderungen in der täglichen Praxis und aktuelle Leistungsdaten offenlegen. Nur wenn sich Kunden und ASM als Lösungsanbieter intensiv und offen austauschen, lassen sich gemeinsam und zielführend Lösungen erarbeiten. Die Anforderungen an ASM sind ebenfalls hoch: Um die Workflows der Kunden zu optimieren, müssen Prozesse analysiert, konkrete Optimierungsansätze gefunden, getestet und dann durch eine lückenlose Toolkette unterstützt werden. Nicht immer sind vorhandene Hard- und Softwarelösungen bereits auf diese oft kundenspezifischen Anforderungen vorbereitet. Funktionen müssen erweitert, Schnittstellen entwickelt und Lösungen angepasst werden.

Neue Produkte optimieren Workflows

„Im SMT SmartNetwork haben wir Partner versammelt, die wie wir in der Smart Factory enorme Chancen sehen und hier konkret in einen Early-Adopter-Vorteil investieren wollen. Die Realisierung smarter Prozesse für den Kunden steht im Vordergrund – wo erforderlich, holen wir andere Industrie- und Lösungspartner ins Boot. Die Arbeit ist auf allen Seiten strategisch angelegt und wir setzen gemeinsam schrittweise Verbesserungen um. Dabei müssen sich alle Partner sehr offen zeigen, eine völlig neue Ebene der Zusammenarbeit“, so Gabriela Reckewerth.

Von dieser Zusammenarbeit profitieren alle. Die neuen Prozesse gehen als Best Practices in die Beratungsgespräche im CoC ein und die Verbesserungen an Tools, Soft- und Hardware finden sich in neuen Produkten oder in Updates und Optionen zu bestehenden Lösungen des Unternehmens wieder. So profitieren alle Kunden.

Oft im Fokus: Materialfluss und Rüstwechsel

Beispiel sind die geschlossenen Toolketten, die ASM jetzt im Bereich von Materialfluss und Change-Over vorstellt. Beim SMT SmartNetwork-Vertreter Aros in Göteborg wurden hier hochflexible Workflows implementiert, die Personal- und Zeitaufwand in der Materiallogistik und der Rüstung bei Aros mehr als halbiert haben – bei gleichzeitiger Verdopplung des Linienausstoßes.

Mit dem Siplace Material Manager wird hier der Materialfluss auf dem Shop-Floor papierlos über Handhelds und Scanner organisiert. Siplace SiCluster, Siplace Setup Center, Siplace Active Feeder Pool und Siplace Material Tower und deren Zusammenspiel mit den intelligenten Siplace X-Feedern erlauben extrem kurze Materialwege bei Rüstprozessen. Die innovative Mischung aus Fest- und Wechseltischrüstungen auf den beiden Seiten der SX Bestückautomaten sowie der flexible Doppeltransport erlaubt Familienrüstungen, mit denen sich auch Kleinstserien und Prototypen deutlich effizienter als bisher fertigen lassen. Die SX Bestückautomaten fordern automatisiert Materialnachschub an, das Linienpersonal bei Aros wird über Mobilgeräte und Monitore instruiert und die Tätigkeiten so priorisiert, dass es nicht zu materialbedingten Stillständen kommt.

Auf der productronica werden sich Besucher von diesen und anderen praktischen Anwendungen in den Bereichen Planning, Virtual Production, Process Optimization und Production oder linienübergreifende Factory Workflows wie Material Management, Preparation, Factory Monitoring und Factory Integration überzeugen können.

www.siplace.com


Viele Innovationen und Messepremieren von ASM

Ein Messestand als smarte Elektronikfertigung

Auch in Zeiten von Cloud und IT-Netzwerken bleiben leistungsstarke Maschinen die Basis jeder Elektronikfertigung. ASM präsentiert gleich zwei SMT-Linien am Stand: An der „Speed-Line“ wird die enorme Bestückleistung der aktuellen Highend-Bestückmodule der Siplace TX Serie im Zusammenspiel mit dem Expertensystem ASM ProcessExpert und DEK NeoHorizon-Druckern präsentiert. In der neuen Siplace TX lassen sich der extrem schnelle Siplace Speedstar und der seine Bestückmodi wechselnde Siplace Multistar Bestückkopf kombinieren. An der „Flex Line“ demonstriert die Siplace SX ihre breite Einsatzfähigkeit, ebenfalls unterstützt von einem ASM ProcessExpert und DEK NeoHorizon. Hier glänzt der Siplace TwinHead für Sonderbauteile mit einer cleveren Neuerung. Jetzt können auch zwei Bauteile mit einer Diagonalabmessung größer 70,2 mm in einem Abholvorgang aufgenommen werden.

Die dritte Linie am Stand mit einer Siplace CA und einem Siplace TX micron Modul bedient ein extrem schnell wachsendes Marktsegment: Advanced Packaging. Die Gesamtlösung glänzt bei der gemischten Bestückung von Bauteilen aus dem Wafer und klassischen SMT-Bauteilen nicht nur mit einer extremen Präzision und Produktivität, sondern profitiert auch von Software-Verbesserungen wie dem zuverlässigen Erfassen von Picks/Re-Picks aus dem Wafer sowie dem automatischen Soll-Ist-Abgleich des gerüsteten Vacuum Toolings.

Für Sensibelchen: Touchless Placement

Sowohl in der SMT Bestückung wie auch beim Advanced Packaging werden zunehmend extrem kleine, „offene“ oder auf andere Weise sehr empfindliche Bauteile bestückt. Mit Touchless Placement führt ASM hier einen neuen Bestückprozess ein. Die Bauteile werden kontrolliert kurz über dem Lotdepot von der Pipette gelöst – Bestückkraft: 0 N.

Prozessperspektive entscheidet

Die Fertigungsexperten des Unternehmens präsentieren rund um die Fertigungslinien smarte, lückenlose Tool- und Systemketten für insgesamt acht Workflows: vier Line Workflows – Planning, Virtual Production, Process Optimization, Production – und vier linienübergreifende Factory Workflows – Material Management, Preparation, Factory Monitoring und Factory Integration. Entsprechend reichhaltig ist zur productronica das Angebot des Unternehmens an Tools und Software-Lösungen, die für einen oder mehrere dieser Prozesse neu entwickelt oder mit zusätzlichen Funktionen erweitert wurden.

Virtuelle Fertigung und
DFM HealthCheck

Beispiel Virtual Production: Die Vorbereitung und Simulation von Produktionsschritten an einem digitalen Zwilling von Fertigung und Ressourcen gilt als Schlüsseltechnologie für Industrie 4.0. Schon lange können Siplace Pro Kunden mit Virtual Product Build aus Informationen zur Leiterplatte und BOM eine virtuelle Kopie des Produktes erzeugen, die Bestückung simulieren und so das Bestückprogramm optimieren.

Jetzt wird der Prozess Virtual Production mit weiteren Funktionen und in neuen Systemen unterstützt. So kann der ASM ProcessExpert, das einzigartige Experten- und Solder Paste Management-System des Technologieführers, über die Funktion DFM HealthCheck jedes Schablonendesign virtuell bedrucken und der Schablonendruck nur auf Basis der CAD-Daten auf Machbarkeit und Stabilität geprüft werden – lange bevor die Schablone aufwändig gefertigt wurde und Leiterplatten testweise bedruckt wurden. Das schafft Fertigern Sicherheit, erleichtert die Kostenkalkulation und spart Zeit bei Produktneueinführungen (NPI).

Ebenfalls neu im Bereich Virtual Production: Offline Printer Programming. Elektronikfertiger können hier in ASM Studio wizard-gestützt das komplette Druckprogramm offline erstellen, das dann neben den Bestückdaten in der Siplace Pro Datenbank gespeichert wird. Der Vorteil: Während der Offline-Programmierung kann der Drucker, der bei vielen Linien und Produkten ein Flaschenhals darstellt, produktiv genutzt werden.

ASM Command Center: Smarte Informationen für den Bediener

Wie erfahren ein Bediener ist und welche Tagesform er hat, lässt sich in vielen Elektronikfertigungen unmittelbar am Durchsatz der Linie ablesen. Mit dem ASM Command Center steht jetzt eine Lösung bereit, die dem Linienpersonal eine völlig neuartige und intelligente Unterstützung bietet. Statt einer reinen Linienorientierung werden so auch rollenbasierende, linienübergreifende Organisationsformen von Operator-Teams möglich.

ASM Command Center sammelt alle „Events“ an der Linie und gibt diese an Monitore, mobile oder tragbare Geräte (Wearables wie VR-Brillen oder Smart Watches) weiter. Erster Vorteil: Der Operator muss nicht weiter an der Linie hin- und herlaufen, weil er die Meldungen nur direkt an der jeweiligen Maschine ablesen kann. ASM Command Center bietet aber deutlich mehr: Die Events werden interpretiert, Maßnahmen vorgeschlagen und der Operator an die genaue Position gelotst. Zudem werden die Arbeiten softwaregestützt in einer Reihenfolge gelistet, die die Zahl und Dauer von Linienstopps minimiert. Wo nur Einstellungen an Maschinen erforderlich sind, können diese direkt von einem zentralen Platz vorgenommen und so Laufwege und -zeiten minimiert werden.

ASM macht zwei Messen

Neben dem Stand auf der productronica selbst lädt ASM Interessenten zum Besuch der Münchner Firmenzentrale, des Münchner Center of Competence und seiner Bestückautomatenfertigung ein. Hier werden in Vorträgen und Präsentationen weitere Einblicke in die Zukunfts- und Produktplanungen des Technologieführers eröffnet. Ob Messestand oder Inhouse-Show: Die Prozessperspektive macht die Anwendungsvorteile der neuen Lösungen und deren Beitrag zur Smart SMT Factory schnell deutlich.

Zur productronica 2017 präsentiert ASM drei unterschiedliche Fertigungslinien am Stand A3.377.
Foto: ASM Assembly Systems
An der „Speed-Line“ wird die enorme Bestückleistung der Siplace TX Serie mit dem Expertensystem ASM ProcessExpert und DEK NeoHorizon-Druckern präsentiert.
Foto: ASM Assembly Systems
An der „Flex Line“ demonstriert die Siplace SX ihre breite Einsatzfähigkeit, ebenfalls unterstützt von einem ASM ProcessExpert und DEK NeoHorizon.
Foto: ASM Assembly Systems


Hier finden Sie mehr über:
Anzeige
Schlagzeilen
Aktuelle Ausgabe
Titelbild EPP Elektronik Produktion und Prüftechnik 9
Ausgabe
9.2020
LESEN
ABO
Newsletter

Jetzt unseren Newsletter abonnieren

Webinare & Webcasts

Technisches Wissen aus erster Hand

Whitepaper

Hier finden Sie aktuelle Whitepaper

Videos

Hier finden Sie alle aktuellen Videos

Anzeige
Anzeige

Industrie.de Infoservice
Vielen Dank für Ihre Bestellung!
Sie erhalten in Kürze eine Bestätigung per E-Mail.
Von Ihnen ausgesucht:
Weitere Informationen gewünscht?
Einfach neue Dokumente auswählen
und zuletzt Adresse eingeben.
Wie funktioniert der Industrie.de Infoservice?
Zur Hilfeseite »
Ihre Adresse:














Die Konradin Verlag Robert Kohlhammer GmbH erhebt, verarbeitet und nutzt die Daten, die der Nutzer bei der Registrierung zum Industrie.de Infoservice freiwillig zur Verfügung stellt, zum Zwecke der Erfüllung dieses Nutzungsverhältnisses. Der Nutzer erhält damit Zugang zu den Dokumenten des Industrie.de Infoservice.
AGB
datenschutz-online@konradin.de