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Ausbeute erhöhen

Vorbeugen ist besser als Reparieren – ganz besonders in der Produktion
Ausbeute erhöhen

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Mit zunehmender Komplexität der Baugruppen, immer kleineren Bauteilen und immer kleineren Margen steigen auch die Anforderungen an Test und Inspektion kontinuierlich. Die Hersteller brauchen die Zusammenarbeit mit einem Anbieter von Testlösungen, die in allen Stufen des Produktionsablaufs Vorteile bringt, von einer besseren Qualität der Baugruppen bis hin zu größeren Marge.

Agilent, Böblingen

So hat Agilent Technologies ein breites Spektrum an Lösungen für alle Test- und Inspektionsaufgaben in der Baugruppenproduktion und ist seit jeher als starker und zuverlässiger Partner für führende Unternehmen bekannt. Die Produkte zur automatisierten optischen Inspektion (AOI, Automated Optical Inspection) des Unternehmens bieten die von den Kunden geforderten Innovationen und zielen auf den Bedarf der Hersteller nach Qualitätsproduktion in einem engen Kostenrahmen ab.
Vorbeugen ist besser als Reparieren
Herkömmliche Testausrüstung wie etwa automatische optische Inspektion, Röntgeninspektion, Incircuit-Test und Funktionstest hat man bisher immer als Prüfinstanz eingesetzt. Sie erkannte defekte Bauteile in der Produktion und spielte eine wichtige Rolle bei der Endkontrolle unmittelbar vor dem Versand zum Kunden.
Für sich betrachtet ist jedes der genannten Systeme ein leistungsstarkes Testsystem. Es erkennt fehlerhafte Bauteile und sondert sie aus, letztlich mit dem Ziel, die Ausbeute zu erhöhen und die Zahl der Garantierückläufer zu reduzieren.
Günstig wäre es, wenn solche Systeme Fehler nicht nur erkennen, sondern ihre Entstehung von vornherein vermeiden könnten. Die einzige Testlösung, die das leistet, ist die automatische optische Erkennung.
Andere Messgeräte werden immer spezieller in ihrem Einsatz, AOI aber ist flexibel geblieben und kann für verschiedene Arten der Sichtkontrolle eingesetzt werden: Für die Kontrolle des Lotpastendrucks (2D und 3D), für die Kontrolle der Bauteilpositionierung, für die Analyse der Lötstellen und die Endprüfung der fertigen Baugruppe. Als Hersteller kann man daher im Rahmen einer Fehlererkennungs- und -vermeidungsstrategie AOI einsetzen. AOI dient hierbei als Instrument der Prozesssteuerung und Rückmeldung, sowie als „Filter“ zum Aussortieren fehlerhafter Baugruppen. In den letzten Jahren ist AOI aufgrund ihrer geringen Kosten, ihrer Flexibilität und ihres einfachen Einsatzes sehr populär geworden. Und doch sind es die Messmöglichkeiten, die AOI zum entscheidenden Faktor bei der strategischen Umsetzung eines Produktionsprozesses machen.
Die AOI-Lösungen Medalist SP50 und SJ50 des Unternehmens überzeugen durch Ihre Funktionalität, erwiesene Leistungsfähigkeit und ein günstiges Preis/Leistungsverhältnis. Die Lösung des Unternehmens zur automatischen Erkennung und Vermeidung von Fehlern verbindet die Synergien von SPC und Six Sigma. Sie erkennt Fehler im Herstellungsprozess automatisch und empfiehlt Lösungen zu ihrer künftigen Vermeidung. Die Lotpasteninspektion schafft eine solide Grundlage für die Oberflächenmontage. Das Aufdrucken der Lotpaste ist Grundlage für die Oberflächenmontage (SMT). Um optimale Voraussetzungen für die Bestückung zu schaffen, muss ein Hersteller das Drucken überwachen und Druckfehler rechtzeitig erkennen, etwa zu geringes Pastenvolumen, Brücken oder falsche Lage der Schablone. Lotpasteninspektionssysteme der nächsten Generation werden schnell, flexibel, leicht einsetzbar und genau sein müssen. Das neue SPI(Solder Paste Inspection)-System Medalist SP50 Serie 3 genügt diesen Anforderungen.
Das SP50 Serie 3 arbeitet mit 3D-Lasertriangulation und patentierten Algorithmen, die Vielseitigkeit, Geschwindigkeit und Leistungsfähigkeit in einem einzigen Inspektionspaket bieten. Das SP50 kann eine 100%-ige 3D-Inspektion des Lotpastenauftrags durchführen, wobei ein eventueller Verzug der Leiterplatte automatisch in Echtzeit ausgeglichen wird. Das System kann Lage, Volumen und Höhe des Lotpastenauftrags messen und den Verzug der Leiterplatte bestimmen.
Flexibles AOI-System
Mit dem kürzlich vorgestellten Optischen Inspektionssystem Medalist SJ50 hat Agilent die Funktionalität und die Fähigkeiten solcher Systeme erweitert. Speziell wurden die Bauteilerkennnung, die Inspektionsgeschwindigkeit und die Benutzerfreundlichkeit verbessert. Das ermöglicht es Herstellern, auch hochanspruchsvolle Bauteiltechnologien wie z. B. Bauteile im 01005-Gehäuse einzusetzen.
Das Medalist SJ50 Serie 3 ist eine kostengünstige, einfach zu handhabende und verlässliche Plattform, die mit äußerst flexiblen Betriebsarten alle Fehlermechanismen vollständig abdecken kann. Das SJ50 ist das einzige AOI-System, das je nach Bedarf nach dem Pastendruck, vor dem Reflow-Löten, nach dem Reflow-Löten oder nach dem Wellenlöten angeordnet werden kann. Durch einfaches Auswechseln des Kopfes lässt es sich in weniger als einer Stunde zu einem System SP50 Serie 3 umbauen. Weitere Fortschritte in der Leistung wie etwa farbadaptive Lokalisationstechniken, statistisch lernende Algorithmen, mehrsprachliche Benutzeroberfläche und Lötstellenverbesserung machen das SJ50 zum führenden System seiner Art.
SPC für fundierte Entscheidungen
In einer schnellen Massenfertigung braucht ein Hersteller unbedingt eine Echtzeit-Rückmeldung aus der Produktion. Nur so kann er die Prozesse feinsteuern und Ausschuss vermeiden. Das spart echtes Geld. Zum ersten Mal verfügen Bedienpersonal, Techniker und Ingenieure gleichermaßen über ein Programmpaket, das SPC (Statistic Process Control) mit grafischer Auswertung bietet. Die neue Prozesssteuerungssoftware von Agilent verfügt über Werkzeuge zur Produktionsüberwachung in Echtzeit. Sie kann eingesetzt werden mit den AOI-Systemen Medalist SJ50 und SP50 und ermöglicht die Analyse von Fehlern und Fehlertendenz für den Lotpastendruck, vor dem Löten und nach dem Löten. Das Programm liefert auf allen Stufen des Herstellungsprozesses aussagekräftige Daten, die fundierte Entscheidungen zur Optimierung des Herstellungsprozesses ermöglichen. Dies ist der entscheidende Schlüssel zur Verringerung von Ausschuss – und den damit verbundenen Kosten.
Das Produktprogramm Agilent Medalist umfasst das AOI-System SJ50 Serie 3 und das Lotpasteninspektionssystem SP50 Serie 3. Dazu werden verschiedene Software-Tools geliefert, die den Kunden den Weg zu ihrem Erfolg leicht machen. Im einzelnen sind das die Offline-Programmier-Software (OLP), die Process-Control-Software, das Medalist Quality Tool und das Medalist Repair Tool.
SMT, Stand 7-521
EPP 514
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